Das Ankleidezimmer: Vom Stauraum zum persönlichen Refugium
(Bad Honnef/Herford) - Das Ankleidezimmer des Jahres 2026 präsentiert sich wie eine kleine Boutique zu Hause: weiches Licht, transparente Türen, natürliche Materialien. Alles ist geordnet und griffbereit, jedes Kleidungsstück hat seinen festen Platz. „Das Ankleidezimmer wird zunehmend als eigener Wohnbereich verstanden, der sich durch Funktionalität und ein angenehmes Ambiente auszeichnet“, schildert Jan Kurth, Geschäftsführer der Verbände der Deutschen Möbelindustrie, den beliebten Einrichtungstrend.
Offene Lösungen und natürliche Materialien
Moderne, begehbare Schranklösungen setzen oftmals auf das Material Glas in Rauch- oder Rosétönen, seien es elegante Gleittüren als Abtrennung zum Schlafbereich oder auch Schrankfronten. Zum Einsatz kommt auch eine neuartige textile Front, die sich per Tastsensor bedienen lässt. Ergänzt wird das Erscheinungsbild durch natürliche oder pastellige Farben, matte Oberflächen und warme Hölzer, die für eine beruhigende Atmosphäre sorgen. Immer häufiger wird auf eine Ton-in-Ton-Optik gesetzt, sodass ein stimmiges Gesamtbild entsteht.
Mehr Übersicht durch clevere Ordnungssysteme
Damit jedes Lieblingsstück seinen Platz findet, werden durchdachte, modulare Systeme verwendet. Ausziehbare Hosenhalter, erhöhte Kleiderlifte, Schuhauszüge, Halterungen für Handtaschen und maßgeschneiderte Schmuckeinsätze sorgen dafür, dass alle Accessoires geordnet untergebracht werden können. Auf diese Weise wird die Kleidung ansprechend präsentiert, ohne den Raum unruhig wirken zu lassen. Die einzelnen Stauraumelemente lassen sich flexibel an die individuellen Bedürfnisse anpassen und wachsen bei Bedarf sogar mit. So bleibt alles übersichtlich, gut erreichbar und angenehm geordnet.
Licht als Wohlfühlfaktor
Moderne LED Lösungen sorgen nicht nur für eine klare und angenehme Sicht, sondern schaffen gleichzeitig eine besondere Atmosphäre, die den gesamten Raum aufwertet. Indirektes Licht an Regalen, sanfte Spot Beleuchtung an Schubfächern und warmweiße Lichtlinien entlang der Möbelfronten setzen gezielte Akzente und lassen Materialien sowie Lieblingsstücke elegant zur Geltung kommen. Durch die Kombination aus funktionalem Licht und stimmungsvollen Effekten entsteht ein sanft ausgeleuchteter Raum, der angenehm ruhig wirkt und zum Verweilen einlädt.
Durchdachte Planung für optimale Nutzung
Damit ein Ankleidezimmer wirklich alltagstauglich wird, kommt es auf eine durchdachte Planung an. Raumgröße, Lichtquellen, Stauraumarten und persönliche Gewohnheiten spielen eine große Rolle. Wer genau weiß, wie viel Hängefläche, wie viele Schubladen oder welche Ordnungssysteme benötigt werden, kann den Raum optimal nutzen (siehe auch das unter dem Download-Button verfügbare Dokument „Checkliste“). Die begehbare Ankleide muss nicht unbedingt groß sein. Mit Schiebetüren lässt sich auch eine kleine Ecke im Schlafzimmer oder Flur abtrennen. Circa vier Quadratmeter Grundfläche sollten vorhanden sein, um über eine Ankleide nachdenken zu können, wie Kurth erläutert. Auch unter einer Dachschräge oder in einer kleinen Nische ist ein Ankleidebereich machbar.
Ein Raum mit Persönlichkeit
Poufs, Teppiche, kleine Sitzgelegenheiten und dekorative Elemente machen das Ankleidezimmer wohnlich. Gut platzierte große Spiegel helfen, per Rundumsicht das perfekte Outfit zu finden. Mit einem kleinen Schminktisch – wenn genügend Platz vorhanden ist – wird das Ankleidezimmer zu einem Raum, in dem man sich ganz in Ruhe zurecht machen und den Tag beginnen kann.
„Die aktuellen Ankleidezimmer-Kollektionen unserer Hersteller zeigen: Ordnung muss nicht nüchtern sein. Sie kann stilvoll, warm und inspirierend wirken. Genau dies macht diesen Raum für viele Menschen zu einem neuen Lieblingsplatz im Zuhause“, fasst Kurth zusammen.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Deutschen Möbelindustrie e.V. (VDM), Christine Scharrenbroch, Leiter(in) Kommunikation, Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef, Telefon: 02224 9377-0
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