DBwV fordert Besserstellung / Gertz: Spieße müssen Oberstabsfeldwebel sein
(Bonn) - Der Deutsche BundeswehrVerband macht sich für die Anhebung der Dienstposten der Kompaniefeldwebel (Spieße) auf den Dienstgrad Oberstabsfeldwebel/Oberstabsbootsmann stark. Die besondere Verantwortung und Schlüsselstellung, die der Kompaniefeldwebel innehat, muss sich auch in Dienstgrad und Dotierung niederschlagen, sagte Verbandschef Oberst Bernhard Gertz in der Bundesvorstandssitzung der Interessenvertretung.
Diese Besserstellung dürfe jedoch nicht dazu führen, dass in der Bundeswehr aus finanziellen Gründen andere Dienstposten heruntergestuft werden. Es darf zudem keine überhasteten Personalmaßnahmen zu Lasten junger Portepeeunteroffiziere auf den Kompaniefeldwebeldienstposten geben, mahnte Gertz. Der Bundesvorsitzende verwies darauf, dass auch Generalinspekteur Wolfgang Schneiderhan die Einweisung der Kompaniefeldwebel in den Dienstgrad Oberstabsfeldwebel/ Oberstabsbootsmann anstrebe.
Der Verband fordert im Einzelnen, dass dafür der Planstellenumfang erweitert wird und zusätzliche Haushaltsstellen bereitgestellt werden.
Dazu solle eine gesetzliche Dienstzeitregelung auf der Basis von 41 Wochenarbeitsstunden geschaffen werden. Für den finanziellen Ausgleich sollten die Bestimmungen der Mehrarbeitszeitvergütung für Beamte herangezogen werden. Schließlich solle das so genannte Grenzalter für Kompaniefeldwebel abgeschafft werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher BundeswehrVerband e.V. (DBwV), Bundesgeschäftsstelle
Wilfried Stolze, Pressesprecher
Südstr. 123, 53175 Bonn
Telefon: (0228) 3823-0, Telefax: (0228) 3823-220
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- Wüstner: Wir wünschen Ursula von der Leyen viel Glück und Erfolg in Brüssel - die für die Bundeswehr elementar notwendigen Trendwenden liegen nun in der Hand ihres Nachfolgers
- Kanzlerin bekennt sich zu Zwei-Prozent-Ziel / Wüstner: "Erhöhung der Verteidigungsausgaben ist alternativlos - entscheidend wird der Haushalt 2018 sein!"
- Bundeswehr und Polizei sollen gemeinsam Einsatz im Innern üben / Wüstner: Nicht zu üben wäre verantwortungslos
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

