Pressemitteilung | DDV - Deutscher Dialogmarketing Verband e.V.
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DDV lehnt Mindestlohn kategorisch ab

(Wiesbaden) - Der Deutsche Direktmarketing Verband (DDV) nimmt die gestrigen Zielvereinbarungen zwischen SPD und Gewerkschaften zur Durchsetzung eines Mindestlohns mit Bedauern und Unverständnis zur Kenntnis.

„Wir lehnen sowohl branchenbezogene Insellösungen wie einen flächendeckenden staatlichen Mindestlohn strikt ab“, so Patrick Tapp, Vizepräsident Public Affairs und Verbraucherdialog im DDV: „Ein gesetzlicher Mindestlohn ist generell unsinnig: ist er zu hoch, vernichtet er Arbeitsplätze – wird er zu niedrig angesetzt, ist er nutzlos. Es ist nicht möglich, branchenübergreifend eine sinnvolle Höhe des Mindestlohns festsetzen zu wollen.“

Die Ablehnung des DDV liegt auf der Linie der nahezu einhelligen Bewertung der Wirtschafts- und Arbeitsmarktexperten in Deutschland. In Deutschland verdienen etwa 1,32 Mio. Vollzeitbeschäftigte weniger als 1.000 Euro im Monat bzw. 6,00 Euro pro Stunde. Darüber hinausgehende gesetzliche Mindestlöhne würden einen Großteil dieser Arbeitsplätze vernichten, in die Schwarzarbeit oder ins Ausland verdrängen.

Der Verband verweist überdies auf negative Erfahrungen des Auslands. Patrick Tapp: „ Der häufige Hinweis auf staatliche Mindestlöhne in anderen Ländern geht bei Lichte betrachtet fehl. Regelmäßig sind die Arbeitsmarkt- und Sozialsysteme überhaupt nicht vergleichbar. Viele beschäftigungspolitisch erfolgreiche Länder wie Österreich, Dänemark, Norwegen und Schweden kennen keinen gesetzlichen Mindestlohn.“ Der DDV erwartet von der Bundesregierung, dass sie den wirtschafts- und beschäftigungsfeindlichen Vorstößen einen Riegel vorschiebt.

Quelle und Kontaktadresse:
DDV Deutscher Direktmarketing Verband e.V. Pressestelle Hasengartenstr. 14, 65189 Wiesbaden Telefon: (0611) 97793-0, Telefax: (0611) 97793-99

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