Demonstrationen gegen soziale Zumutungen von Hartz IV geben richtige Impulse
(Berlin) - Der Bundesvorstand der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt die Demonstrationen gegen die sozialen Zumutungen von Hartz IV.
Mit der Absenkung der Arbeitslosenhilfe auf Sozialhilfeniveau drohe vielen ein sozialer Abstieg bis in die Armut. Die verschärften Zumutbarkeitsregelungen zwängen Erwerbslose, jede denkbare Tätigkeit zu einer Bezahlung bis zu 30 Prozent unter Tariflohn anzunehmen. Daher werde der Druck auf die Löhne stark zunehmen. Gleichzeitig solle der Spitzensteuersatz ab Januar 2005 von 45 auf 42 Euro gesenkt werden.
Zu dieser sozial unausgewogenen Politik gebe es Alternativen, für die es sich lohne, zu demonstrieren. Der ver.di-Bundesvorstand forderte ein Aussetzen der Senkung des Spitzensteuersatzes, einen besseren Schutz privater Altersvorsorge, Löhne, die zum Leben reichten und mehr Förderung der Erwerbslosen.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V.
Potsdamer Platz 10, 10785 Berlin
Telefon: 030/69560, Telefax: 030/69563956
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