Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro
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Den Gesundheitsfonds stoppen!

(Berlin) - Die Vorsitzenden von

Freier Verband Deutscher Zahnärzte, Dr. Karl-Heinz Sundmacher NAV-Virchow-Bund, Dr. Klaus Bittmann MEDI Deutschland, Dr. Werner Baumgärtner Freie Ärzteschaft e.V., Dr. Martin Grauduszus Bundesverband der Ärztegenossenschaften, Dr. Klaus Bittmann Hildesheimer Initiative für Zahngesundheit e.V., Dr. Lutz Riefenstahl Verband "Zahnärzte für Niedersachsen", Dr. Bodo Heckroth Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen Deutschland e.V., Dr. Dieter Haack

fordern die Bundesregierung auf, den für Januar 2009 geplanten Gesundheitsfonds zu stoppen. Nicht zuletzt die jüngsten Diskussionen derer, die den Fonds selbst erst im vergangenen Jahr beschlossen hatten, zeigen die völlig unzureichende Konzeption dieses monströsen Bürokratiegebildes.

Durch die gleichzeitige Einführung des so genannten morbiditätsorientierten Risikostrukturausgleichs und den Start einer Steuerfinanzierung nach dem Gießkannenprinzip, werde ein gefährlicher Zug hin zur bürokratisch gesteuerten Staatsmedizin aufs Gleis gesetzt. Unser Gesundheitswesen brauche nicht mehr Staat, sondern weniger Reglementierung, nicht mehr Umverteilung sondern mehr Eigenverantwortung. Mit dem Gesundheitsfonds werde kein zukunftsfähiges Gesundheitswesen etabliert.

Daher fordern die unterzeichnenden Verbände die ersatzlose Streichung des Gesundheitsfonds und plädieren für einen unbedingt notwendigen Neustart der gesundheitspolitischen Diskussion um die Zukunft unseres Gesundheitswesens.

Gemeinsame Pressemitteilung von
Freier Verband Deutscher Zahnärzte, NAV-Virchow-Bund, MEDI Deutschland, Freie Ärzteschaft e.V., Bundesverband der Ärztegenossenschaften, Hildesheimer Initiative für Zahngesundheit e.V., Verband "Zahnärzte für Niedersachsen", Berufsverband der niedergelassenen Chirurgen Deutschland e.V.

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro Dr. Birgit Weichmann, Leiterin der Pressestelle Auguststr. 28, 10117 Berlin Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67

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