Der FFI begrüßt zwei neue Mitglieder: die Druckerei Bauer GmbH und die Seufert Transparente Verpackungen GmbH
(Frankfurt am Main) - Nachdem der FFI Anfang des Jahres vier neue Mitglieder, darunter drei Assoziierte, aufgenommen hat, folgten im Juni 2008 zwei weitere Faltschachtelunternehmen: die Druckerei Bauer GmbH sowie die Seufert Transparente Verpackungen GmbH.
Die Druckerei Bauer GmbH wurde 1960 von Willi Bauer als Buchdruckerei gegründet. In dem Unternehmen, in dem 1966 der Offsetdruck eingeführt wurde, werden seit 1972 Faltschachteln gefertigt. Nachdem in den ersten Jahren hauptsächlich Kunden aus der KFZ-Zulieferbranche beliefert wurden, ist seit 1990 sukzessive der Anteil für Pharmazie, Kosmetik, Chemie und Food erhöht worden. Heute beträgt der Anteil der Pharmakunden 50 Prozent der Produktion.
Den zweiten Produktionszweig bildet der Digitaldruck, mit dem allerdings keine Verpackungen sondern just-in-time Nassklebe- und Selbstklebeetiketten und Kataloge als Lose-Blatt-Sammlungen mit zwei NexPress-Maschinen von Kodak hergestellt werden. Das Unternehmen beschäftigt derzeit 75 Mitarbeiter und beliefert größtenteils nationale Kunden, darunter große Konzerne, mittelständische und kleinere Firmen. Zur Produktpalette zählen Faltschachteln, Sonderformen in allen möglichen Varianten und Displays in kleineren Abmessungen aus Vollpappe. Veredelungen und Spezialanwendungen werden mit externen Dienstleistern abgewickelt.
Die Seufert Transparente Verpackungen GmbH mit Sitz in Rodgau entwickelt und produziert seit über 30 Jahren individuelle, innovative und funktionale transparente Faltschachteln unter dem Namen Klarfaltbox. Von der PET-Folie über den Entwicklungsbereich und die Veredlungsabteilungen Sieb- und Offsetdruck zur Weiterverarbeitung geschieht dies unter Eigenregie des Unternehmens. Aufgrund neuartiger Entwicklungen in allen Bereichen zählt Seufert zu den Trendsettern der Branche. Insbesondere mit der Weichen Biegekante - eine Hochfrequenz-Technologie - wurde der Name Seufert weltweit bekannt, da mit diesem Verfahren eine optimale maschinelle Befüllung dieser Faltschachteln ermöglicht wird und grundsätzlich das Aufrichten von Kunststoffverpackungen immens vereinfacht wird. Als Experte in diesem Bereich bedient das Unternehmen alle Branchen von der Kosmetikindustrie bis zum Geschenkartikelbereich. Das Unternehmen beschäftigt 110 Mitarbeiter und arbeitet nach ISO 9001:2000.
Der FFI vertritt seit 1948 die Interessen von rund 90 Unternehmen dieses Industriezweigs, der jährlich etwa 888.000 Tonnen Faltschachteln produziert. Dies entspricht einem Produktionswert von etwa 1,8 Milliarden Euro (2007). Die Unternehmen im FFI repräsentieren knapp 70 Prozent des Branchenumsatzes. Insgesamt zählen rund 170 Unternehmen zur Branche. Die Verkaufsverpackungen werden zu 58 Prozent für die Food-Industrie und zu 42 Prozent für die NonFood-Industrie produziert.
Um den Dialog in der Supply Chain zu intensivieren, bietet der FFI den Beteiligten in der Lieferkette seit einigen Jahren die Assoziierte Mitgliedschaft an. Zum Kreis der Assoziierten FFI Mitgliedern gehören gegenwärtig 27 Unternehmen aus den Bereichen: Druck-, Stanz- und Klebemaschinenbau, Stanzformenbau, Kartonerzeugung und -veredlungen, Farb- und Lackherstellung, IT-Dienstleistungen und Papiergroßhandlungen.
Quelle und Kontaktadresse:
Fachverband Faltschachtel-Industrie e.V. (FFI)
Pressestelle
Lyoner Str. 14, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 890120, Telefax: (069) 89012222
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