Der Stromspar-Check ist sozialer Klimaschutz
(Erfurt/Berlin) - Steigende Energiekosten stellen vor allem Menschen mit geringem Einkommen vor große Herausforderungen. Wie sich finanzielle Entlastung und Klimaschutz miteinander verbinden lassen, stand deshalb im Mittelpunkt des Besuchs von Bundesumwelt- und Klimaschutzminister Carsten Schneider beim Stromspar-Check in Erfurt anlässlich des Internationalen Tages des Energiesparens. Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt, getragen vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD).
Während seines Besuchs gewann der Minister Einblicke in die praktische Beratungsarbeit der Stromsparhelfenden, die Haushalte individuell und auf Augenhöhe beraten. Neben umfassenden Verhaltenstipps erhalten die Haushalte kostenlose Soforthilfen – von LED-Leuchtmittel über wassersparende Duschköpfe und Thermohygrometer bis hin zum Kühlgeräte-Gutschein. So können im Durchschnitt rund 300 Euro jährlich eingespart werden.
Dabei betonte Bundesminister Carsten Schneider: „Klimaschutz muss sozial gerecht sein. Gerade Menschen mit geringem Einkommen dürfen mit steigenden Energiekosten nicht allein gelassen werden. Der Stromspar-Check zeigt seit Jahren, wie sozial ausgerichteter Klimaschutz funktioniert: Er hilft beim Energiesparen, senkt dauerhaft die Kosten und ermöglicht den Zugang zu effizienten Geräten, die sich viele sonst nicht leisten könnten. Zugleich ist der Stromspar-Check ein erfolgreiches Qualifizierungsprojekt für Langzeitarbeitslose. Gründe genug, um den Stromspar-Check in den kommenden Jahren deutlich auszubauen. Zukünftig sollen an mehr Standorten mehr Haushalte von Stromspar-Checks profitieren und ihre Energiekosten senken können.“
Seit inzwischen 18 Jahren hat der Stromspar-Check bundesweit rund 480.000 Haushalten dabei geholfen, ihren Energieverbrauch zu senken und damit aktiv zum Klimaschutz beizutragen. So konnten bisher eine Million Tonnen CO2 eingespart. Zudem bietet das gemeinsame Projekt des Deutschen Caritasverbandes und des Bundesverbandes der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) ehemals langzeitarbeitslosen Menschen Qualifizierung und Beschäftigung.
Für Dr. Friedrich von Schönfeld, Vorstand des Deutschen Caritasverbandes „schützt der Stromspar-Check Menschen mit geringem Einkommen vor Energiearmut und bietet den Stromsparhelfer*innen eine sinnvolle Tätigkeit, die ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt verbessern.“
Der eaD-Vorstandsvorsitzender Marko Mühlstein betonte: „Energieeffizienz ist eine der besten Klimaschutzmaßnahmen und mit unserem Beratungsangebot helfen wir Menschen, unkompliziert und nachhaltig Energie einzusparen.“
Auch der Standort Erfurt zeigt, wie sozialer Klimaschutz konkret funktioniert: Die Stromspar-Teams helfen beispielsweise Alleinerziehende, kinderreiche Familien und Menschen mit kleinen Renten dabei, steigende Energiekosten zu bewältigen und Energiesperren vorzubeugen – niedrigschwellig, praxisnah und kostenlos.
Luisa Weigmann, Projektleiterin des Stromspar-Check-Standortes in Erfurt weiß: „Wenn Haushalte nach der Beratung sagen, dass sie ihre nächste Stromrechnung entspannter erwarten können, ist das für unser Team der größte Erfolg.“
Zum Hintergrund
Der Stromspar-Check ist ein bundesweites Projekt, getragen vom Deutschen Caritasverband und dem Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD). Beide Partner verbinden darin seit 2008 ihre sozialpolitischen und energiefachliche Kompetenzen. Ihre gebündelte Stärke hat angesichts von Energie- und Klimakrise an gesamtgesellschaftlicher Bedeutung gewonnen. Das Bundesumwelt- und Klimaschutzministerium fördert das Projekt „Stromspar-Check – einfach Wärme, Wasser & Strom sparen“.
Weitere Informationen: www.stromspar-check.de
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Caritasverband e.V. - Hauptgeschäftsstelle, Reinhardtstr. 13, 10117 Berlin, Telefon: 030 2844476
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