Der VFA zur juengsten Anhoerung des IQWiG: BfArM widerspricht IQWiG
(Berlin) - Auf der heutigen (6. März 2007) Anhörung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zu Asthma-Fix-Kombinationen wurde deutlich, dass das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) die vom IQWiG geforderten Studien für kaum durchführbar hält.
Dazu erklärt Dr. Steffen Wahler, Geschäftsführer Gesundheitsökonomie des Verbands Forschender Arzneimittelhersteller (VFA): "Heute (6. März 2007) hat es das IQWiG schwarz auf weiss vom BfArM bekommen. Die im Asthma-Vorbericht geforderten randomisierten, kontrollierten Studien zum Nachweis, dass eine höhere Therapietreue auch zu einem besseren Behandlungsergebnis führt, sind praktisch nicht durchführbar."
"Ich hätte mir gewünscht, dass das IQWiG bereits mit seinem Methodenpapier 2.0 die Frage geklärt hätte, welche Studientypen ein sinnvoller und akzeptierter Standard einer Nutzenbewertung sein können. Jetzt sind wir in der unbefriedigenden Situation, bei jedem neuen Verfahrensschritt des IQWiG grundsätzliche methodische Fragen klären zu müssen."
Quelle und Kontaktadresse:
Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (VFA)
Dr. Jochen Stemmler, Pressesprecher, Gesundheit und Wirtschaft
Hausvogteiplatz 13, 10117 Berlin
Telefon: (030) 206040, Telefax: (030) 20604222
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