Pressemitteilung | (BVI) Bundesverband Investment und Asset-Management e.V.
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Deutsche Fondsanleger gehen im internationalen Vergleich weniger Risiken ein / BVI: Mehr Vertrauen in die langfristige Ertragsstärke von Aktienfonds fassen

(Frankfurt am Main) – Deutsche Fondsanleger gehen bei der Aufteilung ihres Vermögens auf verschiedene Anlageklassen im weltweiten Vergleich eher auf Nummer sicher. Während in Deutschland 32 Prozent des Publikumsfondsvermögens auf Aktienfonds entfallen, sind andere Anlegernationen, wie zum Beispiel Großbritannien (Aktienfondsanteil: 74 Prozent), Japan (71 Prozent) und die USA (54 Prozent) deutlich risikobereiter, berichtet der BVI Bundesverband Investment und Asset Management e.V. Deutsche Anleger sollten noch mehr Vertrauen in die langfristige Ertragsstärke von Aktienfonds fassen, so der BVI. Die Wertentwicklung über lange Zeiträume belegt, dass Aktienfonds beachtliche Renditen abwerfen: Per Ende Oktober 2005 lag die durchschnittliche jährliche Performance deutscher, europäischer und internationaler Aktienfonds über 30 Jahre zwischen 7,9 und 8,2 Prozent.

Deutsche Anleger bevorzugen risikoärmere Asset-Klassen. So befanden sich zur Jahresmitte 2005 in Deutschland etwa knapp zwei Drittel des Fondsvermögens in Rentenfonds, Geldmarktfonds und Offenen Immobilienfonds. Im internationalen Kontext entfielen auf diese Fondsgruppen nur knapp die Hälfte der Assets.

Dafür verteilt sich auf dem deutschen Investmentmarkt das Publikumsfondsvermögen gleichmäßiger auf die einzelnen Asset-Klassen. In Deutschland bildeten Aktienfonds per 30. Juni 2005 mit einem Anteil von 32 Prozent die größte Gruppe – gefolgt von Offenen Immobilienfonds mit 27 Prozent und Rentenfonds mit 24 Prozent. Im internationalen Durchschnitt liegen dagegen Aktienfonds mit 43 Prozent sehr viel deutlicher vorne. Mit relativ großem Abstand folgen Rentenfonds (20 Prozent) und Geldmarktfonds (19 Prozent). Dass Sicherheit deutschen Fondsanlegern besonders wichtig ist, zeigt auch ein Blick auf das Netto-Mittelaufkommen im ersten Halbjahr 2005. Während USamerikanische Anleger fast ausschließlich in Aktienfonds investierten, flossen hierzulande überwiegend den risikoärmeren Renten- und Geldmarktfonds neue Mittel zu. „Auch deutsche Anleger sollten wieder mehr Mut in die langfristige Aktienfondsanlage fassen. Aktienfonds sind für den renditestarken Kapitalaufbau insbesondere im Rahmen der Altersvorsorge äußerst wichtig. Letztlich kommt es darauf an, möglichst große Summen für den Ruhestand aufzubauen“, sagt BVIHauptgeschäftsführer Stefan Seip. Rentenfonds und Offenen Immobilienfonds ließen sich u.a. sehr gut dafür einsetzen, bereits aufgebautes Altersvorsorgekapital gegen Ende der Ansparzeit gegen Kursschwankungen abzusichern.

Quelle und Kontaktadresse:
BVI Bundesverband Investment und Asset-Management e.V. Andreas Fink, Pressesprecher Eschenheimer Anlage 28, 60318 Frankfurt am Main Telefon: (069) 154090-0, Telefax: (069) 5971406

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