Pressemitteilung | Hartmannbund – Verband der Ärztinnen und Ärzte Deutschlands e.V.
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Deutsche Light-Kultur im Gesundheitswesen zentrales Thema der Hartmannbund-Hauptversammlung

(Berlin) - „Neue deutsche Light-Kultur – wer macht was im Gesundheitswesen?“ Unter diesem Motto wird die Hauptversammlung des Hartmannbundes in diesem Jahr die Entwicklung des ärztlichen Berufsbildes diskutieren. Dabei wird vor allem die Frage im Mittelpunkt stehen, ob künftig andere Gesundheitsberufe den Arzt aus dem Gesundheitssystem verdrängen.

„Wir müssen uns dieser Frage offensiv stellen und gleichzeitig klare Grenzlinien ziehen“, sagte dazu der Vorsitzende des Hartmannbundes, Dr. Kuno Winn. Es gehe nicht darum, ohne Sinn und Verstand Terrain zu verteidigen. Es sei vielmehr unerlässlich, klipp und klar deutlich zu machen, dass im Interesse der Patienten originäre ärztliche Tätigkeiten auch künftig ausschließlich von entsprechend ausgebildeten Medizinern geleistet werden dürften. Winn: „Wir setzen ausdrücklich auf ein sinnvoll verzahntes Zusammenwirken von Ärzten und Vertretern anderer Gesundheitsberufe. Dies darf aber nicht zu einer neuen deutschen Light-Kultur im Gesundheitswesen führen“. Der hohe medizinische Standard in Deutschland sei andernfalls in Gefahr.

Gemeinsam mit namhaften Referenten – auch aus anderen Gesundheitsberufen – wird der Hartmannbund dieses zentrale Thema ärztlicher Berufspolitik im Oktober in Potsdam analysieren und in Workshops Positionen und Perspektiven erarbeiten.

Quelle und Kontaktadresse:
Hartmannbund - Verband der Ärzte Deutschlands e.V., Hauptgeschäftsstelle Michael Rauscher, Pressesprecher Schützenstr. 6 a, 10117 Berlin Telefon: (030) 2062080, Telefax: (030) 20620829

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