Pressemitteilung | Deutscher Hausärzteverband e.V.

Deutscher Hausärzteverband begrüßt Vorhaben zur Förderung hausärztlicher Versorgung

(Berlin) - Der Deutsche Hausärzteverband begrüßt die Schritte von Staatssekretär Karl-Josef Laumann, die hausärztlichen Versorgung sicherzustellen. "Die Politik hat erkannt, dass die hausärztliche Versorgung in Deutschland vor gewaltigen Herausforderungen steht", so der Bundesvorsitzende des Deutschen Hausärzteverbandes Ulrich Weigeldt. "Die Vorhaben der Bundesregierung weisen in die richtige Richtung."

"Der Hausarzt und die Hausärztin sind ein wichtiger Grundpfeiler unseres Gesundheitssystems", so Staatssekretär Karl-Josef Laumann auf seiner heutigen Pressekonferenz zur Sicherstellung der hausärztlichen Versorgung. Laumann stellt zunächst die immer schwieriger werdende Situation der hausärztlichen Versorgung in Deutschland dar. Dem Verlust von jährlich ca. 1.000 Hausärzten müsse man entgegentreten, lautet seine Forderung.

Mit dem Versorgungsstrukturgesetz aus dem Jahr 2009 habe die Politik erste Weichen gestellt, aber dieser Weg müsse im Versorgungsstärkungsgesetz fortgesetzt werden, so Laumann. Auch die Länder nahm er in die Pflicht und kritisierte, dass noch nicht an allen Hochschulen ein Lehrstuhl für Allgemeinmedizin vorhanden sei. "Kein gutes Signal an die jungen Medizinstudenten, die sich für die Allgemeinmedizin interessieren", erklärte Laumann.

"Der Deutsche Hausärzteverband begrüßt die vorgestellten Schritte", sagt Ulrich Weigeldt, Bundesvorsitzender des Deutschen Hausärzteverbandes. "Die heutigen Botschaften und Forderungen decken sich in weiten Teilen mit denen des Deutschen Hausärzteverbandes", so Weigeldt weiter. "Der Deutsche Hausärzteverband sieht noch weiteren Regelungsbedarf vor allem im Detail. Der Verband wird mit seiner Expertise die Politik bei der Aufgabe, die hausärztliche Versorgung für die Versicherten sicherzustellen, konstruktiv weiterhin begleiten und als verlässlicher Partner zur Seite stehen."

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Hausärzteverband e.V., Büro des Bundesvorsitzenden Berlin Kirsten B. Schröter, Pressesprecherin Bleibtreustr. 24, 10707 Berlin Telefon: (030) 88714373-35, Fax: (030) 88714373-40

(sy)

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