Pressemitteilung | Deutscher Musikrat e.V.

Deutscher Musikrat startet durch / Neue Perspektiven für Musik in Deutschland

(Bonn) - Das neue Präsidium des Deutschen Musikrates hat sich am vergangenen Wochenende in Bonn konstituiert. Schwerpunkt der zukünftigen Arbeit des Präsidiums wird ein verstärktes musikpolitisches Engagement für alle Bereiche der Musikkultur sein. „Dazu betrachten wir uns als Dienstleistungsforum und Sprachrohr aller Mitgliedsverbände.“ – so Martin Maria Krüger (Leiter Richard Strauss Konservatorium), neugewählter Präsident des Deutschen Musikrates.

Neben der kurzfristigen Überwindung der wirtschaftlichen Krise des Spitzenverbandes hat sich das Präsidium zum Ziel gesetzt, nachhaltig die politischen, kulturellen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen für die Musik zu stärken und weiter zu entwickeln. Insgesamt will das neue Präsidium, so Christian Höppner, mit der Arbeit des Deutschen Musikrates aktuelle gesellschaftspolitische Entwicklungen verstärkt reflektieren. Dieses wird u.a. eine intensivere Öffentlichkeitsarbeit des DMR erfordern.

Um diese erweiterte Aufgabenstellung effektiver und effizienter als bisher leisten zu können, wird das Geschäftsführende Präsidium dem Deutschen Musikrat neue Strukturen geben. Neben dem Verein Deutscher Musikrat e.V., der sich künftig hauptsächlich der musikpolitischen Arbeit und dem Dienstleistungsbereich widmen wird, entsteht eine gemeinnützige GmbH, der die gesamte Projektarbeit übertragen wird. Zu dieser Arbeit zählen auch weiterhin so erfolgreiche Projekte wie „Jugend musiziert“, das „Bundesjugendorchester“ sowie das „Bundesjazzorchester“.

„Allerdings werden wir der populären Musik dabei ein weitaus stärkeres Gewicht verleihen, als es in der Vergangenheit beim DMR der Fall war“, sagt Prof. Udo Dahmen. „Auch alle Bereiche der Musikwirtschaft müssen und werden zukünftig einen angemessenen Stellenwert in unserer Arbeit erhalten“, ergänzt Jens Michow. „Die Arbeit des Deutschen Musikrates wird dabei unter dem Aspekt einer verstärkten Wirtschaftlichkeit und Transparenz erfolgen müssen“, fordert Dr. Uli Kostenbader.

Erfreulich: die Zuwendungsgeber aus Bund und Ländern haben bereits zuverlässig signalisiert, dass sie Verband und Projekt-GmbH mit den ausreichenden finanziellen Mitteln ausstatten werden.

Gemeinsam mit dem Präsidenten Martin M. Krüger wird der Deutsche Musikrat seit der Generalversammlung im Februar in der Spitze von einem Geschäftsführenden Präsidium geführt. Seine Mitglieder repräsentieren unterschiedliche gesellschaftliche Bereiche: Prof. Udo Dahmen (Leiter Popakademie Baden-Württemberg), Christian Höppner (Präsident Landesmusikrat Berlin), Dr. Uli Kostenbader (Leiter Sponsoring DaimlerChrysler AG), RA Jens Michow (Präsident Bundesverband der Veranstaltungswirtschaft). Das Geschäftsführende Präsidium wird unterstützt durch 14 Mitglieder, die als erweitertes Präsidium von der Generalversammlung gewählt wurden.

Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Musikrat e.V. Nationalkomitee der Bundesrepublik Deutschland im Internationalen Musikrat Weberstr. 59, 53113 Bonn Telefon: 0228/20910, Telefax: 0228/2091200

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