Deutschlands Mess-, Steuer- und Regeltechnik baut weltweiten Produktionsanteil aus
(Frankfurt am Main) - In der Dekade von 2000 bis 2010 hat Deutschland als Produzent für Produkte und Lösungen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik (MSR-Technik) seinen Anteil von sieben auf zehn Prozent der weltweiten Produktion ausgebaut. Michael Ziesemer, Vizepräsident des ZVEI und Vorsitzender des ZVEI-Fachbereichs Messtechnik und Prozessautomatisierung, rechnet vor: "Deutschland konnte mit einem Produktionsvolumen von 12,2 Mrd. Euro den dritten Platz hinter den USA und China verteidigen. Die Produktionsanteile der USA gingen von 40 auf 24 Prozent zurück, die von Japan von 13 auf sechs Prozent. China konnte in diesem Zeitraum den Anteil auf 16 Prozent stark ausbauen und hat Japan von Platz zwei verdrängt."
Erfolgsfaktoren der deutschen Industrie seien die gut ausgebildeten Fachkräfte, globaler Vertrieb und Service, hohe Qualität der Produkte sowie technische Innovationskraft. "Am Standort Deutschland ansässige Hersteller haben die richtigen Trends erkannt. So haben sie zum Beispiel frühzeitig auf die Anforderungen aus höherer Energieeffizienz und Klimaschutz gesetzt", begründet Ziesemer diesen Erfolg.
Produkte und Lösungen der MSR-Technik sorgen dafür, dass Produktionsanlagen verschiedener Branchen sowie Raffinerien und Kraftwerke sicher, sauber und effizient gefahren werden können. Vier Mrd. Euro an Energiekosten ließen sich jährlich in Deutschland durch noch konsequenteren Einsatz bereits entwickelter Technik für Messen, Steuern und Regeln einsparen.
"Unser Erfolg muss jeden Tag hart erkämpft werden. Er lässt sich in der Zukunft nur fortschreiben, wenn Deutschland es schafft, dem Fach¬kräfte¬mangel in den Ingenieurwissenschaften wirksam zu begegnen", erklärt Ziesemer. Die MSR-Technik macht zirka zehn Prozent des Gesamtumsatzes der deutschen Elektroindustrie von 165 Mrd. Euro im Jahr 2010 aus.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Lyoner Str. 9, 60528 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
- ZVEI: 2018 Produktionsplus drei Prozent für Elektroindustrie / Fachkräftemangel derzeit größte Herausforderung / Klimaschutz eröffnet Chancen für die Industrie und den Standort
- Gute Geschäftslage und viel Optimismus bei der bayerischen Elektroindustrie
- Sozialpartner in der Metall- und Elektro-Industrie analysieren Berufsbilder und Qualifizierungsbedarf für Industrie 4.0
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

