Pressemitteilung | Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen e.V. (BFW) - Landesverband Mitteldeutschland

Die Mietpreisbremse ist ein Stoppschild für Investitionen

(Dresden) - Der BFW Landesverband Mitteldeutschland e.V. übt deutliche Kritik an dem gestrigen Beschluss der sächsischen Landesregierung zur Einführung einer Mietpreisbremse in Leipzig und Dresden. "Die beiden Metropolen brauchen neue Wohnungen, es müssen Anreize zum Bauen geschaffen werden. Die Mietpreisbremse dagegen ist ein Stoppschild für Investitionen. Kein Investor erstellt oder kauft eine Immobilie mit bereits vorprogrammiert eingefrorenen Mieten", sagt Frank Müller, Vorstandsvorsitzender BFW Mitteldeutschland e.V.

Der BFW Landesverband Mitteldeutschland befürchtet auch Auswirkungen der Mietpreisbremse auf Projekte der sozialen Mietwohnraumförderung. Wohnungen, die in den kommenden Jahren aus der Bindung fallen, können noch langsamer als bisher an die Marktmiete herangeführt werden. "Dies wird in vielen Fällen zwangsläufig zur Unwirtschaftlichkeit der Bestände führen", so Frank Müller. "Nur wenn auch Bestandsmieten bei Weitervermietung relativ marktkonform angepasst werden können, investieren Markteilnehmer in Instandhaltung und Sanierung, um Wohnen bezahlbar, energieeffizient und generationengerecht zu gestalten."

Aus Sicht des Verbandes ist es sinnvoll, wenn die Landespolitik den Dialog mit der gesamten mittelständigen Immobilienwirtschaft für Sachsen sucht und Kritikpunkte wissenschaftlich und juristisch evaluiert. Frank Müller: "Staatliche Eingriffe zu Lasten der Immobilienwirtschaft erschaffen stattdessen das größte Investitionshemmnis für privates Kapital: Rechtsunsicherheit und damit immer weniger Investments in den dringend so erforderlichen Wohnungsneubau."

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Freier Immobilien- und Wohnungsunternehmen - Landesverband Mitteldeutschland e. V. (BFW) Pressestelle Turnerweg 6, 01097 Dresden Telefon: (0351) 56 38 74 36, Fax: (0351) 56 38 74 37

(mw)

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