DIE WELT verunglimpft Bauern mit Falschdarstellung
(Mainz) - In ihrer heutigen (21. März 2007) Ausgabe berichtete DIE WELT, Europas Bauern erhielten jedes Jahr zu Unrecht Milliarden Euro aus den EU-Kassen. Nach einem Bericht des Bundesrechnungshofes seien 40 Prozent der genehmigten und kontrollierten Anträge rechtswidrig. Der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz Süd, Norbert Schindler, bezeichnete den Beitrag als unhaltbare Verunglimpfung eines ganzen Berufsstandes. Der Beitrag sei nicht nur schlecht recherchiert, der zitierte Jahresbericht des Europäischen Rechnungshofes zum Haushaltsjahr 2005 sei auch noch falsch wiedergegeben worden, so Schindler.
In dem zitierten Bericht des Europäischen Rechnungshofes könne man auf Seite 83 nachlesen, dass im Jahr 2005 in Deutschland lediglich Anträge mit 0,6 Prozent der beantragten Flächen fehlerhaft waren, so Schindler. Dies bedeute, dass trotz der umfangreichen bürokratischen Hürden, welche Landwirte bei der Antragstellung beachten müssten, nur ein verschwindend geringer Teil fehlerhaft gewesen sei.
BWV-Präsident Schindler forderte DIE WELT in einem Schreiben auf, die unrechtmäßige Verunglimpfung des gesamten Berufsstandes zurückzunehmen und die Falschaussagen des Beitrages umgehend inhaltlich klar zu stellen. Der Beitrag sei nicht nur böswillig, sondern ohne jeden Sachverstand verfasst worden, so Schindler abschließend.
Quelle und Kontaktadresse:
Bauern- und Winzerverband Rheinland-Pfalz Süd e.V.
Pressestelle
An der Brunnenstube 33-35, 55120 Mainz
Telefon: (06131) 62050, Telefax: (06131) 620550
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