Die WM von GaLaBauern gestaltet / Wir haben es geschafft aber was haben wir davon?
(Frankfurt) - Die IG BAU bedankt sich bei allen GaLaBauern, die zu dieser Leistung und diesem positiven Außenbild der Großveranstaltung WM beigetragen haben, und ist stolz auf diese Leistung einer wichtigen und Umweltgestaltenden Branche. Der saftig grüne Rasen in den WM-Stadien hält. Rund um die Fußballarenen und in den Innenstädten der WM-Standorte wurden die Anlagen erneuert und die Welt, die bei Freunden zu Gast ist, kann sich an den wunderschönen Grünflächen erfreuen.
Es ist jetzt aber an der Zeit die Leistungen und die Qualität mit die Motivation fördernden Löhnen und Arbeitsbedingungen in einem Tarifvertrag zu verbinden, betont Tom Lanzendörfer, Branchensekretär GaLaBau beim IG BAU-Bundesvorstand.
Die Garten- und Landschaftsbauer der Republik haben bis auf den letzten Drücker gearbeitet, um alle Anlagen für die WM und das Umfeld in den Städten fertig zu stellen.
Es gab kaum Wochenenden und schon gar keinen Brückentag, es wurde nur noch gekeult, beschreibt eine Kollegin aus einem Frankfurter GaLaBau-Betrieb die Anspannung und Anstrengungen der letzten Tage und Wochen.
Doch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Betriebe bleibt ein schaler Geschmack. Wir haben eigentlich nichts davon, dass wir pünktlich Qualitätsarbeit abliefern und auch die Probleme mit dem langen Winter bewältigt haben, ist von vielen Beschäftigten zu hören.
Im Lohn hat sich in der Branche seit mehr als drei Jahren nichts getan, und die Arbeitsbedingungen werden schleichend immer weiter verschlechtert. Das vertreibt die Motivation und irgendwann ist auch der Spaß am Beruf mal zu Ende, kommentiert der IG BAU-Bundesfachgruppenvorsitzende GaLaBau, Wolfgang Berkes, die Situation.
Die gescheiterten Tarifverhandlungen im GaLaBau (Garten-, Landschafts- und Sportplatzbau) werden mit Bitterkeit kommentiert: Wir können uns nicht alles gefallen lassen schon gar keine Verschlechterungen. Deshalb ist das Erklären des Scheiterns okay. Wir brauchen unbedingt mehr Geld im Portmonee und faire Arbeits- und Wettbewerbsbedingungen und dies in einem Tarifvertrag für alle in der Branche, schildert der Moerser Betriebsrat, Arnold Stecheisen, die schwierige Situation.
Die Arbeitgeber sollen endlich ihre Verweigerungshaltung aufgeben und mit einem fairen Angebot an den Verhandlungstisch zurückkehren, fordert Lanzendörfer die Arbeitgebervertreter des GalaBau`s auf.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Leiterin, Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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