DPhV begrüßt Vorstoß Bayerns, Niedersachsens und Sachsens für einen Bildungsstaatsvertrag
(Berlin) - Als einen grundsätzlich begrüßenswerten Vorstoß hat der Bundesvorsitzende des Deutschen Philologenverbandes, Heinz-Peter Meidinger, das Eintreten der Kultus-minister von Bayern, Niedersachsen und Sachsen für einen Bildungsstaatsvertrag gewertet.
"Jede Initiative, die die Qualität von Bildung in Deutschland sichern hilft und die insbesondere die Mobilitätshindernisse für Familien und Lehrkräfte verringert, ist willkommen und positiv. Solange der Wechsel von einem Bundesland in das andere wegen unterschiedlicher Niveaus und Lehrpläne massive Probleme für die weitere erfolgreiche Schullaufbahn von Kindern zur Folge haben kann, ist in diesem Bereich hoher Handlungsbedarf", betonte Meidinger.
Allerdings steckt hinter einem solchen Vorstoß von Schulministern auch das Eingeständnis, dass die bisherigen Beschlüsse der Kultusministerkonferenz trotz gegenteiliger Beteuerungen wenig Wirkung gezeigt haben bzw. nur unzureichend umgesetzt wurden.
Ein solcher Staatsvertrag kann aber letztendlich nur erfolgreich sein, wenn sich ihm alle Bundesländer anschließen. Meidinger erwarte, dass die Betroffenen, also Familien mit schulpflichtigen Kindern und Lehrkräfte, in den noch abseits stehenden Bundesländern den entsprechenden politischen Druck entwickeln."
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