Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Drei Milliarden Euro lösen Probleme der Klinikbeschäftigten nicht

(Berlin) - Den sich in der Regierungskoalition abzeichnenden Kompromiss zum Stopfen der Finanzierungslücke in den Krankenhäusern hält die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) für eine "verzweifelte Notoperation ohne nachhaltige Heilungschance". Die angekündigten drei Milliarden Euro würden nicht ausreichen, die strukturelle Schieflage bei der Klinikfinanzierung auszugleichen. "Der Budgetdeckel darf nicht nur kurz gelüftet werden, der Budgetdeckel muss endgültig weg", sagte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Ellen Paschke.

Umso wichtiger sei es daher, dass die Klinikbeschäftigten am kommenden Donnerstag auf der Großdemonstration in Berlin ein deutliches Signal an die Bundesregierung setzten. "Die Krankenhausfinanzierung muss jetzt dauerhaft auf eine sichere Grundlage gestellt werden, sonst ist der nächste Pflegenotstand nicht zu vermeiden", betonte Paschke. Mit der Ankündigung, 21.000 neue Stellen im Kliniksektor schaffen zu wollen, gestehe die Regierung zwar die Notlage in den Krankenhäusern ein. Da aber in den Jahren zuvor 100.000 Stellen weggefallen seien, bleibe die Belastung der Klinikbeschäftigten untragbar hoch. "Die Krankenhäuser sind noch weit von einer Rettung entfernt", sagte Paschke.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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