Dringender Verbesserungsbedarf bei Strafverfolgung digitaler Gewalt gegen Frauen
(Berlin) - Zum heutigen Safer Internet Day kommentiert Judith Rahner, Geschäftsführerin des Deutschen Frauenrats:
„Statt Respekt und Rechtsstaatlichkeit regiert online weitgehend das Recht des Stärkeren, unterstützt von teils frauenfeindlichen Tech-Firmen. Die Bundesregierung und die Europäische Union dürfen sich hiervon nicht einschüchtern lassen und müssen Meldesysteme auf Plattformen sowie die Strafverfolgung von digitaler Gewalt gegen Frauen dringend verbessern. In einer zunehmend digitalisierten Welt können wir nicht hinnehmen, dass Frauen im digitalen Raum derzeit schlicht nicht sicher sind.“
Als größte frauen- und gleichstellungspolitische Interessenvertretung in Deutschland fordert der Deutsche Frauenrat die Bundesregierung anlässlich des Safer Internet Day auf, Prävention gegen digitale Gewalt und Hilfen für Betroffene in starkem Maße auszubauen und finanziell verlässlich und ausreichend zu fördern. Außerdem hält der Deutsche Frauenrat die Bundesregierung an, sich in ihrer Definition digitaler Gewalt am Gewaltbegriff der Istanbul-Konvention und an der EU-Richtlinie zur Bekämpfung von Gewalt zu orientieren und den Rechtsrahmen für den Schutz vor digitaler Gewalt zu erweitern.
Quelle und Kontaktadresse:
Deutscher Frauenrat - Lobby der Frauen in Deutschland e.V., Nadja Birnbaum, Leiter(in) Strategie und Kommunikation, Axel-Springer-Str. 54a, 10117 Berlin, Telefon: 030 204569-0
Weitere Pressemitteilungen dieses Verbands
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen

