Dritte Verhandlungsrunde Banken ergebnislos
(Berlin) - Die dritte Verhandlungsrunde für die rund 250.000 Beschäftigten im privaten und öffentlichen Bankgewerbe scheiterte am späten Abend des 22. Juli 2008 in Frankfurt/Main nach rund 14 Stunden.
"Wir liegen weit auseinander und befinden uns damit nach wie vor in einer Konfliktsituation", betonte Uwe Foullong, Verhandlungsführer der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di).
Ein Angebot, das die Arbeitgeber vorgelegt hatten, bezeichnete Foullong als indiskutabel. "Das Gehaltsangebot würde für die Beschäftigten im ersten Jahr eine Erhöhung von 1,5 Prozent bedeuten und ist völlig unzureichend", kritisierte das ver.di-Bundesvorstandsmitglied. Außerdem müsse die von den Arbeitgebern geforderte Variabilisierung vom Tisch. Eine weitere wichtige Forderung von ver.di sei der Ausschluss betriebsbedingter Kündigungen. Beides hätten die Arbeitgeber bislang abgelehnt. Die Vorruhestandsregelung müsse zudem verlängert werden, ohne mit anderen Forderungen der Arbeitgeber gekoppelt zu werden, betonte der Gewerkschafter.
Vor der nächsten Verhandlungsrunde am 16. September werde es zu einer Ausweitung der Warnstreiks, zu denen ver.di in den vergangenen zwei Wochen aufgerufen hatte, kommen. Es sei davon auszugehen, dass es in einigen Bundesländern auch Tagesstreiks geben werde.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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