"Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe verliehen / Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter (BVDA): "Anzeigenblätter sind Medium mit nationalem Anspruch"
(Berlin) - Der "Weser Report" aus Bremen, "HALLO Münster" und der "WochenKurier" Dresden wurden in diesem Jahr vom BVDA mit dem "Durchblick" - Preis für Bürger- und Verbrauchernähe ausgezeichnet. Dr. Peter Gillies, Freier Publizist und ehemaliger Chefredakteur der WELT, überreichte den Preisträgern am Mittwochabend (22. April 2009) ihre Auszeichnungen vor rund 200 Gästen im Meistersaal am Potsdamer Platz in Berlin.
In seinem Festvortrag hob Gillies die Bedeutung der Gattung Anzeigenblatt als Gewinn bringenden und unverzichtbaren Bestandteil der Presselandschaft in Deutschland hervor: "Die Anzeigenzeitungen kommen dem wichtigsten Ziel der Informationsverbreitung oft näher als die hochgestochenen Leitartikler. Es lautet: täglichen lebensnahen Nutzwert anbieten. Sie sind Lebensberater beim Gang über den lokalen Marktplatz."
Der Präsident des BVDA, Helmut Gebauer, sagte in seiner Rede: "Mit der Ausschreibung und in der Preisverleihung manifestiert sich auch unser Anspruch, viele nützliche lokale Informationen in die Haushalte zu bringen, und das jede Woche, mittlerweile oft zweimal, in allen Teilen unseres Landes". Jedes einzelne Anzeigenblatt mit seiner lokalen Kompetenz bedeute in der Summe aller, dass die Anzeigenblätter ein Medium mit nationalem Anspruch seien.
Mit dem "Durchblick" prämiert eine unabhängige Jury jährlich Anzeigenblätter für ein erfolgreiches bürgernahes Gesamtkonzept lokaler Informationsvermittlung - in redaktioneller und auch in werblicher Hinsicht. Die Preise sind mit 7.500 Euro, 5.000 Euro und 2.500 Euro dotiert. Die ausgezeichneten Verlage verwenden die Preisgelder für bürgernahe Projekte, die sich am Gemeinwohl orientieren.
Die Preisträger
Der 1. Preis ging an Verlag und Redaktion des "Weser Report" aus Bremen. Seriös, übersichtlich und gleichwohl den Leseanreiz weckend - dass sei der erste Eindruck beim Betrachten und Durchblättern des Wochenblattes aus der Hansestadt, teilte der Zeitungsdesigner Norbert Küpper im Namen der unabhängigen Jury mit.
Alle redaktionellen Beiträge seien gut recherchiert und journalistisch hervorragend geschrieben, die Bilder (allesamt in Farbe) erfreulich aussagekräftig. Meinungsfreudig wechsele das Blatt zwischen eigenem Kommentar und profilierten Stellungnahmen politischer Entscheidungsträger "pro und kontra".
Mit dem 2. Preis wurden Verlag und Redaktion von "Hallo Münster" ausgezeichnet. Munter, ja quicklebendig, präsentiere sich im handlichen halben rheinischen Format "Hallo Münster", begründete Hubertus Pellengahr, Hauptverband des Deutschen Einzelhandels, für die Jury deren Entscheidung.
Das besondere Augenmerk der Jury galt der Ausgabe Münster , die in der Leseransprache vor allem den Spagat zwischen bodenständiger Bevölkerung und einer bunten Studentenschaft zu schaffen habe.
Den 3. Preis erkannte die Jury dem "WochenKurier" Dresden zu. Das durchgehend lesefreundliche Blatt aus der Familie der "WochenKuriere" zeichne sich durch sein breites landeshauptstädtisches Stoffangebot wie auch durch reichhaltigen Service für den Bürger und Verbraucher aus, sagte Jury-Mitglied Klaus Steiner, Journalist und Inhaber der KLARA Schule für Journalismus und Öffentlichkeitsarbeit.
Angaben zu den Verlagen, die vollständige Begründung der Jury sowie weitere Hintergrundinformationen zum "Durchblick" können auf der Homepage des BVDA ( www.bvda.de) unter dem Menüpunkt "durchblick preis" ab 23. April 2009 abgerufen werden.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Deutscher Anzeigenblätter e.V. (BVDA), Haus der Presse
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