Einbruchschutz - Langfinger scheitern an Sicherungstechnik
(Brücken) - Einbrechern fällt es immer schwerer, Ihrer "Tätigkeit" nachzugehen. Dies weist die vor kurzem veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik 2005 aus. Demnach sank die Zahl der Einbrüche im Vergleich zum Vorjahr um 11,6 Prozent auf 109.736 erfasste Fälle. Gegenüber dem Jahr 1993 haben sich die Einbruchszahlen sogar mehr als halbiert.
Nach Einschätzung der Innenminister und verschiedener Experten liegen die Ursachen hierfür in der gewachsenen Sensibilisierung der Bürger sowie in der verbesserten sicherheitstechnischen Absicherung der Wohnungen und Häuser.
Für eine vermehrte Sicherung der Wohnungen seit 1993 spricht neben dem starken Rückgang der Fallzahlen auch der Anstieg an versuchten, aber nicht vollendeten Einbrüchen von 28,3 Prozent (1993) auf mittlerweile 36,6 Prozent.
Diese Zahlen verdeutlichen, dass sich jeder Bürger vor Einbrüchen schützen kann und schützen muss.
Denn es sind nicht nur die materiellen Schäden (im Jahr 2005 etwa 760 Mio. Euro), die die Opfer das Geschehene lange Zeit nicht vergessen lassen. Vor allem die Verletzung des persönlichen Lebensraumes wird von den Opfern als besonders bedrohlich angesehen. Der Eingriff in die Privatsphäre hat eine erhebliche Beeinträchtigung des Sicherheitsgefühls zur Folge und führt bei vielen Betroffenen oft zu gravierenden psychischen Langzeitfolgen. Kriminologische Studien belegen, dass 87 Prozent der Einbruchsopfer Angst vor einem weiteren Einbruch haben. Viele Betroffene werden nach der Tat von Alpträumen geplagt und leiden unter Schlafschwierigkeiten oder Nervosität.
Schutz vor unliebsamen Eindringlingen bietet die richtige Sicherungstechnik:
Da Einbrecher meist Terrassentüren, Fenster, Haus- und Wohnungstüren als Hauptangriffspunkte nutzen, sollte man auf einbruchhemmende Türen und Fenster achten, um das Eindringen zu erschweren.
Falls es dem Täter dann doch einmal gelingen sollte, in sein Zielobjekt einzusteigen, wird dies durch eine Alarmanlage an den beauftragten Sicherheitsdienst oder die Polizei gemeldet.
Ob in der Neuplanung oder für die Nachrüstung - effektiver Einbruchschutz setzt Fachwissen und Erfahrung voraus. Der Einbau von Sicherheitstechnik sollte immer vom Fachmann erfolgen, denn eine fehlerhafte Installation macht die hoch-wertigsten Vorrichtungen wirkungslos.
Nähere Informationen zum Einbruchschutz sowie Adressen entsprechender Fachfirmen erhalten Interessenten auf der BHE-Homepage www.bhe.de oder direkt beim BHE.
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband der Hersteller- und Errichterfirmen von Sicherheitssystemen e.V. (BHE)
Dr. Urban Brauer, Geschäftsführer
Feldstr. 28, 66904 Brücken
Telefon: (06386) 92140, Telefax: (06386) 921499
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