Einigung in den Tarifverhandlungen im Gebäudereinigerhandwerk geglückt
(Bonn) - Die IG Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und der Bundesinnungsverband des Gebäudereiniger-Handwerks haben sich am Abend (3. August 2006) auf Einkommensverbesserungen für die bundesweit rund 850.000 Beschäftigten im Gebäudereiniger-Handwerk geeinigt. Erstmals seit Jahren haben wir eine Weiterentwicklung der Einkommen erzielt, das Ergebnis langwieriger und schwieriger Verhandlungen, sagt IG BAU-Verhandlungsführer Frank Wynands nach Abschluss der Verhandlungen.
Die Tarifvertragsparteien haben ein zusätzliches Urlaubsgeld eingeführt. Die Höhe beträgt 1,85 Stundenlöhne je Urlaubstag. Umgerechnet ergibt sich daraus eine Erhöhung der Einkommen von bis zu 2,73 Prozent. Die Regelung gilt bis 31. Dezember 2009.
Der allgemeinverbindliche Lohntarifvertrag bleibt als Grundlage für die Einführung von Mindestlöhnen erhalten. Der Tarifvertrag kann erstmals gekündigt werden zum 31. Dezember 2007. Damit ist der Weg frei für Mindestlöhne im Gebäudereiniger-Handwerk.
Dem Ziel einer zusätzlichen Altersvorsorge für den Niedriglohnsektor Gebäudereinigung ist die IG BAU einen Schritt näher gekommen. Eine Kommission wird prüfen, ob und auf welche Weise eine kapitalgedeckte arbeit-geberfinanzierte Altersversorgung eingeführt werden kann. Eine Pensionskasse als gemeinsame Einrichtung der Tarifvertragsparteien soll dafür die Grundlage bilden.
Die Tarifvertragsparteien haben zur Annahme des Tarifergebnisses eine Erklärungsfrist bis zum 28. August 2006 vereinbart.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Leiterin, Pressestelle
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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