Einigung mit der Allianz über geplante Umstrukturierung
(Berlin) - Die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) begrüßt grundsätzlich die in Verhandlungen zwischen Betriebsrat und Allianz-Management erzielte Einigung über die geplante Umstrukturierung der Allianz. Kritisch sei jedoch nach wie vor, dass Arbeitsplätze vernichtet würden, obwohl das Unternehmen mit Hilfe der Beschäftigten Rekordgewinne erwirtschafte, erklärte ver.di-Bundesvorstandsmitglied Uwe Foullong.
Ein positives Verhandlungsergebnis sei, dass Beschäftigte im Regelfall nicht gegen ihren Willen an einen anderen Standort versetzt werden könnten. Grundlage hierfür sei ein detailliert geregeltes Stellenbesetzungsverfahren sowie die regelmäßige Überprüfung der Personalplanung. Die geplante Schließung von Standorten werde zeitlich gestreckt.
Gemeinsam haben ver.di, Betriebsräte und Beschäftigte in dieser harten Auseinandersetzung viel erreicht, betonte Foullong. Die Streiks und Aktionen haben bereits geplante Kündigungen verhindert und zur Sicherung von Standorten geführt. Das Verhandlungsergebnis zeigt, dass es sich lohnt, um Arbeitsplätze zu kämpfen.
Bereits im Dezember 2006 waren Eckpunkte für einen Interessenausgleich und Sozialplan verhandelt worden. Damit wurde die Allianz verpflichtet, den Standort Köln dauerhaft sowie die Standorte Dortmund und Frankfurt (Lebensversicherung) bis 2012 zu erhalten und bis Ende 2009 bedingungslos auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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