Pressemitteilung | Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB)
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Einlagensicherung / So schützen Banken ihre Kunden

(Berlin) - Bankpleiten in Deutschland sind selten, aber nicht unmöglich. Verständlich, dass sich Anleger Gedanken über die Sicherheit ihrer Ersparnisse machen. Alle privaten Banken in Deutschland verfügen über eine gesetzliche Einlagensicherung. Sie garantiert dem Kunden den Schutz von 90 Prozent seiner Einlagen – maximal 20.000 Euro. Fast alle Kreditinstitute sichern Kundengelder jedoch über den gesetzlichen Mindestrahmen hinaus ab, indem sie sich freiwilligen Sicherungseinrichtungen anschließen. Für private Banken in Deutschland ist das der 1976 geschaffene Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken.

Der privat organisierte, von den angeschlossenen Banken freiwillig getragene Einlagensicherungsfonds schützt Guthaben einschließlich Zinsen jedes einzelnen Kunden bis zu einer Höhe von 30 Prozent des mindesthaftenden Eigenkapitals der jeweiligen Bank. Das heißt: Selbst bei kleinsten Banken mit einem mindesthaftenden Eigenkapital von 5 Mio Euro sind die Guthaben jedes Anlegers bis zu 1,5 Mio Euro vollständig geschützt. In der Regel ist der gesicherte Betrag aber erheblich höher, weil die meisten Banken ein wesentlich höheres mindesthaftendes Eigenkapital haben.

Der Schutz gilt für alle "Nichtbankeneinlagen" – also Guthaben von Privatpersonen, Wirtschaftsunternehmen sowie öffentlichen Stellen – und schließt neben Sicht-, Termin- und Spareinlagen auch auf den Namen lautende Sparbriefe ein. Vom Schutz des Einlagensicherungsfonds ausgenommen sind Inhaberpapiere, insbesondere auf den Inhaber lautende Schuldverschreibungen.

Ob eine Bank am Einlagensicherungsfonds teilnimmt und bis zu welcher Grenze die Guthaben geschützt sind, kann über ein Mailformular auf den Internetseiten des Bankenverbandes unter http://www.bankenverband.de/einlagensicherung abgefragt werden.

Weitere Informationen rund um die Themen Geld, Steuern und Vorsorge finden Verbraucher unter http://www.infos-finanzen.de. Zusatzangebote wie verschiedene Finanzrechner, ein Glossar mit Begriffserklärungen, weiterführende Links, abonnierbare Audiobeiträge (Podcast) und die Möglichkeit zur Bestellung bzw. zum Download von verbraucherorientierten Broschüren des Bankenverbandes runden das Angebot ab.

Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband deutscher Banken e.V. (BdB) Pressestelle Burgstr. 28, 10178 Berlin Telefon: (030) 16630, Telefax: (030) 16631399

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