Electra-Bericht analysiert Stärken und Schwächen / EU und Industrie stellen gemeinsame Wachstumsinitiative für die Europäische Elektroindustrie vor
(Frankfurt am Main) - Industriekommissar und EU-Vizepräsident Günter Verheugen hat in Brüssel die europäische Initiative für Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie vorgestellt. In einjähriger Arbeit hat eine hochrangig besetzte Arbeitsgruppe aus der Wirtschaft und der Politik unter dem Namen Electra 20 Empfehlungen für EU-Institutionen, die nationale Politik und die Industrie erarbeitet. Sie listen konkrete Maßnahmen auf. Initiiert wurde das Projekt vom ehemaligen Orgalime-Präsidenten Prof. Edward G. Krubasik. Als treibende Kraft hat er das Projekt gemeinsam mit Verheugen und einer Gruppe Europäischer Industrievertreter einschließlich dem derzeitigen Orgalime-Präsidenten Robert Mahler vorangetrieben und gestern (25. Juni 2008) in Brüssel die Ergebnisse vorgestellt.
Die Arbeitsgruppe hat Stärken und Schwächen der europäischen Elektroindustrie analysiert. Der Abschlussbericht rückt Wachstumschancen in den Bereichen Energie, Gesundheit, Mobilität und Sicherheit in den Fokus. Er gibt Empfehlungen für die Europäische Politik.
Verheugen betonte, Electra sei die erste Initiative, die weit über die bloße Auflistung von Themen hinaus gehe. „Sie verknüpft die wichtigste Industriebranche mit aktuellen politischen und ökonomischen Herausforderungen.“ Krubasik erläuterte: „Energie-Effizienz und alternative Energien bieten gemeinsam mit den heutigen Energie-Infrastrukturen ein enormes Investitions- und Wachstumspotenzial für Europa, das durch die derzeitige EU-Klimapolitik mobilisiert wird. Ebenso ist die Modernisierung der Europa integrierenden Infrastrukturen d. h. Transportnetze, Energienetze, Kommunikationsnetze, Verkehrs-Telematik, eHealth und eGovernment eine Aufgabe, die politisch sinnvoll ist, und darüber hinaus Wirtschafts-Wachstum schafft und Leitkunden für neue Technologien gewinnt. Damit sichern wir nicht nur Forschung und Entwicklung sondern auch die volle Produktion und Engineerings-Wertschöpfungskette in Europa.“
Der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie hat die Arbeit an Electra federführend unterstützt. „Electra ist unsere proaktive europapolitische Agenda für die nächsten Jahre bis 2020“, so Dr. Oliver Blank, der für Europafragen zuständige Geschäftsführer des ZVEI.
Electra ist nach CARS21 für die Automobilindustrie und EnginEurope für den Maschinenbau die Wachstumsinitiative der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie im Verbund mit der Europäischen Kommission. Ziel der Initiative ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Elektro-Branche am Standort Europa zu verbessern.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main
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