Elektronische Hilfssysteme verringern Betreuungskosten für Senioren
(Frankfurt am Main) - Impulse für den Markt der Sicherheitstechnik wird der wachsende Bedarf an elektronischen Hilfssystemen, so genannten `Ambient Assisted Living´ Systemen, für ältere und behinderte Menschen auch in Deutschland bringen. Dies erwartet Michael von Foerster, Sprecher des Fachverbands Sicherheitssysteme im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V.
In Skandinavien und Großbritannien sind acht bis zwölf Prozent der Haushalte mit Personen über 65 Jahren mit elektronischen Hilfssystemen ausgestattet. Der Ausstattungsgrad in Deutschland liegt erst bei gut zwei Prozent. Ältere und behinderte Menschen könnten mit Notruf- und Überwachungssystemen auch bei uns länger zu Hause wohnen, sagte von Foerster bei der Jahrespressekonferenz des ZVEI-Fachverbands. In gewohnter Umgebung fühlen sie sich wohler. Wegen steigender Kosten für Heimunterbringung lohnt es sich auch unter finanziellen Gesichtpunkten immer mehr, solche Hilfsmittel einzusetzen.
Neben dem Notruf übernehmen die Hilfssysteme auch haustechnische Funktionen, wie Öffnen von Eingangstür, Rollläden oder Fenster per Fernbedienung. Sie können Blutdruck oder Herzfrequenz an Ärzte übermitteln und den Bewegungsradius von Demenzkranken überwachen. Die Geräte tragen somit erheblich dazu bei, die Betreuung gebrechlicher oder behinderter Personen zu verbessern. Zudem sinke die Zahl von Krankenhausaufenthalten und Besuchen in Notfallambulanzen.
Die ohnehin geringe monatliche Grundpauschale übernimmt in der Regel die Pflegeversicherung. Darin sind Anrufe bei der Notrufzentrale sowie Alarmierung von Rettungsdienst und Angehörigen enthalten. Unbedingt notwendig ist es, gerade bei allein lebenden Personen zusätzlich Rauchwarnmelder und möglichst eine Alarmanlage zu installieren, erklärte von Foerster.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
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