Energetische GebÀudesanierung / IG BAU: Kommunale GebÀude sollen energieeffizienter werden
(Frankfurt am Main / Kirkel) - Putz bröckelt, DĂ€cher sind undicht und Fenster lassen sich nicht richtig schlieĂen. Dadurch wird Energie verschwendet und unnötig Kohlendioxid produziert. Ăber die HĂ€lfte der rund 150 000 Schulen, KindergĂ€rten und Turnhallen sind energetisch sanierungsbedĂŒrftig. Wir schicken unsere Kinder in Schulen, durch die der Wind pfeift und in die es reinregnet. Gleichzeitig leisten wir uns in jedem Bundesliga-FuĂballstadion den Luxus einer Rasenheizung, sagt Klaus WiesehĂŒgel, Vorsitzender der Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) auf dem Forum fĂŒr Wirtschafts- und Strukturpolitik der Arbeitskammer des Saarlands am 3. April 2009.
Die IG BAU ist nicht nur die Gewerkschaft fĂŒr die Bauleute, sondern auch die Umweltgewerkschaft. Wir haben frĂŒhzeitig gesehen, welche Chancen in der energetischen GebĂ€udesanierung stecken und uns mit Erfolg fĂŒr die staatliche Förderung eingesetzt, sagt der IG BAU-Vorsitzende. So wurde der Investitionspakt von Bund, LĂ€ndern und Gemeinden zur energetischen Sanierung öffentlicher GebĂ€ude Anfang 2009 entfristet und mit 300 Millionen Euro Bundesmitteln ausgestattet. Auch die Förderprogramme der KfW wurden 2009 nochmals aufgestockt.
Der IG BAU-Vorsitzende appellierte an die Kommunen, die energetische GebĂ€udesanierung auch als Motor zur Sicherung von ArbeitsplĂ€tzen zu nutzen. Es muss vor Ort dafĂŒr Sorge getragen werden, dass die Mittel aus dem Konjunkturpaket fĂŒr die energetische GebĂ€udesanierung möglichst frĂŒhzeitig abgerufen werden können, sagt Klaus WiesehĂŒgel in Kirkel.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Pressesprecherin
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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