Enormer Schub für elektronische Sicherheitstechnik - Höchste Wachstumsrate seit 2001
(Frankfurt am Main) - Die Geschäfte der Hersteller elektronischer Sicherheitstechnik in Deutschland liefen 2006 so gut wie seit fünf Jahren nicht mehr. Das Marktvolumen nahm im vergangenen Jahr um fünf Prozent auf 2,3 Milliarden Euro zu. Dies gab Angelika Staimer, Vorsitzende des Fachverbandes Sicherheitssysteme im ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V., bei der Jahrespressekonferenz des Fachverbands bekannt. Zuletzt habe es 2001 ein ähnliches Umsatzwachstum gegeben. Zur elektronischen Sicherheitstechnik zählen unter anderem Systeme zum Schutz vor Brand, Einbruch und Überfall sowie zur Videoüberwachung und Zutrittskontrolle.
Für 2007 rechnet der Verband mit weiterhin guten Geschäften. Staimer prognostizierte einen Anstieg des Marktvolumens für dieses Jahr um vier Prozent. Hauptgrund für die positive Lage sei die gute gesamtwirtschaftliche Entwicklung. Aus langjähriger Erfahrung wisse man, dass die Sicherheitsbranche mit einer zeitlichen Verzögerung von zwölf bis 18 Monaten die Entwicklung im Baugewerbe nachvollziehe.
Der Umsatz sei 2006 in allen Teilmärkten der Sicherheitstechnik gestiegen. Der Markt für Brandmeldetechnik wuchs um 7,9 Prozent auf 966 Millionen Euro. Bei Einbruch- und Überfallmeldeanlagen verzeichneten die Hersteller ein Plus von 1,5 Prozent auf 621 Millionen Euro. Positiv habe sich auch die Videotechnik mit 326 Millionen Euro Umsatz (plus 4,5 Prozent) und Zutrittsmanagementsysteme mit 201 Millionen Euro (plus 4,7 Prozent) entwickelt, berichtete Staimer.
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Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
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