Equal Pay Day: Entgeltlücke wird kleiner
(München) - Anlässlich des diesjährigen Equal Pay Day am 27. Februar fordert die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e. V. einen sachlichen Umgang mit dem Thema Entgeltgleichheit. Sie betont dabei die Bedeutung der vollzeitnahen Beschäftigung von Frauen für das Schließen der Entgeltlücke. „Die geschlechterbedingte Lohnlücke wird kleiner – das ist eine Entwicklung, die wir begrüßen. Wir müssen aber weiterhin an der Behebung der Ursachen für die Unterschiede der Entgelthöhe arbeiten. Denn diese ist beispielsweise auch darin begründet, dass die individuelle Vergütung sich nach Faktoren wie der Berufswahl, dem jeweiligen Qualifikationsniveau oder der persönlichen Lebenssituation richtet. Ab einem Alter von 30 Jahren zeigt sich ein deutlicher Sprung im Verdienstunterschied zwischen Frauen und Männern, da Frauen hier oft zum ersten Mal Mutter werden. Frauen reduzieren oder unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit aus familiären Gründen häufiger und länger als Männer. Dies hat dann Auswirkungen auf die weitere Lohnentwicklung. Hier gilt es anzusetzen“, erklärt vbw Hauptgeschäftsführer Bertram Brossardt.
Um die Verdienstungleichheit zwischen Männern und Frauen insgesamt weiter zu reduzieren, müssen laut vbw die Arbeitszeitpotenziale von Frauen besser gehoben und insbesondere der Weg zu einer Vollzeit- oder vollzeitnahen Beschäftigung erleichtert werden. „Momentan arbeiten zwei Drittel der erwerbstätigen Frauen mit Kindern in Teilzeit. Wir erhöhen die Beschäftigungsanreize zum Beispiel, indem wir die Vereinbarkeit von Familie und Beruf weiter verbessern. Dafür müssen wir die Betreuungsinfrastruktur für Kinder ausbauen“, so Brossardt.
Quelle und Kontaktadresse:
vbw - Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V., Max-Joseph-Str. 5, 80333 München, Telefon: 089 55178-100
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