Erste Fortschritte in der Tarifrunde für Redakteure bei Tageszeitungen
(Berlin) - Im zwölften Monat der Gehaltsrunde für die etwa 14.000 Redakteurinnen und Redakteure an Tageszeitungen hat die vierte Verhandlung am 11. Juli Fortschritte gebracht. Es konnten die Eckpunkte einer neuen Gehaltsstaffel geklärt werden. Als Erfolg der Verhandlung gilt aus Sicht von ver.di, dass die Verleger nun bereit sind, mit einem Gehaltsabschluss auch den Manteltarifvertrag und die tarifvertragliche Altersversorgung bis Ende 2008 in unveränderter Form zu garantieren.
Zum Umfang des sogenannten Vertrauensschutzes bei Einführung der neuen Gehaltsstaffel herrscht noch keine Einigkeit. Offen geblieben sind auch noch die Tariferhöhungen in den 36 Monaten Laufzeit bis Ende Juli 2008. Die Verhandlungskommissionen von dju in ver.di und DJV und der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) vertagten die Verhandlung auf den 17. August in Hamburg.
Dass deutliche Verhandlungsfortschritte erzielt werden konnten, ist auch den betrieblichen Aktionen im Vorfeld zu verdanken, betonte Verhandlungsführer und ver.di-Vize Frank Werneke. Ziel von ver.di sei, im Rahmen des Gesamtabschlusses auch den Manteltarif und den Tarifvertrag zur Presseversorgung langfristig abzusichern. Voraussetzung für Veränderungen in der Gehaltsstruktur sind faire Regelungen zur Besitzstandswahrung und zum Vertrauensschutz , erklärte Werneke.
Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand
Harald Reutter, Pressesprecher
Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin
Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956
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