Pressemitteilung | PlasticsEurope Deutschland e.V. (VKE)

Erste Jahresbillanz aus Sicht der Kunststofferzeuger / Verhaltener Optimismus für 2007

(Frankfurt) - „Das Jahr 2006 war für die deutsche Kunststoff-Erzeugung ein gutes Jahr. Ich bin verhalten optimistisch, dass sich dies in das Jahr 2007 hinein fortsetzt“, so zog jetzt Dr. Günter Hilken, Vorsitzender von PlasticsEurope Deutschland e.V., eine erste, vorläufige Bilanz des zurückliegenden Jahres 2006. Hilken sieht noch viel Potenzial für die Zukunft.

Nach den jetzt vorliegenden Zahlen, die zum großen Teil auf Schätzungen beruhen, wird der Umsatz mit Kunststoffen aus Deutschland mit einem Zuwachs von knapp fünf Prozent deutlich im Plus liegen. Die Produktion legte um etwa ein Prozent zu, die Kapazitäten waren sehr gut ausgelastet. Wachstumsmotoren waren die konjunkturelle Nachfragebelebung im Inland und der expandierende Export. Das spiegelt sich in den Außenhandelszahlen wider: Der Export stieg bis August 2006 im Wert um 7,9 Prozent, in der Menge um 3,1 Prozent. Der Import legte im gleichen Zeitraum im Wert um mehr als 20 Prozent, in der Menge um 12,8 Prozent zu.

Getrübt wird das positive Bild allerdings durch die hohen Rohstoffkosten. Der Preis für Rohöl stieg 2006 erneut auf ein Rekordhoch. Die Statistik berichtet von einem Plus von 32 Prozent. Damit blieben die Margen der Kunststofferzeuger, die ganz überwiegend Öl als Grundstoff nutzen, weiter unter Druck.

Wichtigstes Einsatzgebiete für Kunststoffe aus Deutschland ist die Verpackung. Etwa ein Drittel der produzierten Kunststoffe (33 Prozent) wird zu Beuteln, Tüten, Hüllen, Folien, Blistern, Flaschen, Kanistern und ähnlichem verarbeitet. Mit einem Anteil von 25 Prozent folgt der Bau. Die Fahrzeugindustrie hält einen Anteil von 8,9 Prozent, in den Elektro-/Elektronikbereich fließen 7,1 Prozent, in den Möbelsektor 4,5 Prozent.

Quelle und Kontaktadresse:
PlasticsEurope Deutschland e.V. (VKE) Pressestelle Karlstr. 21, 60329 Frankfurt am Main Telefon: (069) 25561303, Telefax: (069) 251060

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