Erste Stipendienumfrage des ZVEI bei Mitgliedsunternehmen / Unternehmen der Elektrotechnik- und Elektronikindustrie engagieren sich stark mit Stipendien
(Frankfurt am Main) - Fast ein Drittel der in einer ZVEI-Umfrage angesprochenen Unternehmen fördern Studenten durch Stipendien. Hinzu kommen Diplom- und andere Abschlussarbeiten, Duale Studiengänge und Praktikumsplätze. Die Förderung wird leistungsbezogen und in direkter Zusammenarbeit mit den Hochschulen gewährt. Das sind Ergebnisse der ersten Initiativumfrage über Stipendienprogramme und die Zusammenarbeit von Unternehmen mit Hochschulen, die der ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. im Sommer 2007 durchgeführt hat.
182 Unternehmen haben sich an der ZVEI-Umfrage beteiligt. 52 gaben an, Studenten mit Stipendien direkt zu fördern. Allein diese 52 Unternehmen vergeben pro Jahr rund 2.000 Stipendien und investieren damit nahezu 12 Millionen Euro in den naturwissenschaftlich-technischen Nachwuchs. Außerdem stellen die 182 Unternehmen derzeit pro Jahr über 6.500 Praktikumsplätze zur Verfügung und ermöglichen mehr als 1.700 Diplom- und andere Abschlussarbeiten im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die noch junge Bildungsinnovation einer Hochschul-Ausbildung in einem dualen Studiengang wird fast 1000 Jugendlichen ermöglicht. Um die Hochschulen als wichtige Partner in Forschung und Lehre weiter zu stärken, führen 67 der 182 antwortenden Unternehmen mit Hochschulen Verbundprojekte durch oder vergeben Forschungsaufträge an Hochschulen.
Die Zahlen spiegeln die Anstrengungen von gut zehn Prozent der ZVEI-Mitgliedsunternehmen. Die Leistungen aller 1.600 Mitgliedsunternehmen des ZVEI sind damit insgesamt deutlich höher. Der ZVEI tritt auch bei den eigenen Mitgliedern beständig dafür ein, kontinuierlich mehr in Bildung und die Förderung technischer Studiengänge zu investieren. Die Umfrage bestätigt, wie sehr sich die Mitgliedsunternehmen des ZVEI für die Sicherung des Ingenieurnachwuchses engagieren und wie sehr ihnen die technologische Leistungsfähigkeit Deutschlands am Herzen liegt.
Forderung des ZVEI an die Politik ist, dass eine nachhaltige Verbesserung der Bildungslandschaft als gesamtstaatliche Aufgabe begriffen und verstärkt umgesetzt wird. Die Bereitschaft deutscher Unternehmen, sich bei der Förderung von Studierenden und Hochschulen zu engagieren, nimmt immer mehr zu, so Dr. Bernhard Diegner, Experte für Forschungs- und Bildungsfragen im ZVEI. Nur im Schulterschluss von Politik und Wirtschaft können wir dem Ziel der Lissabon-Agenda näher kommen, Europa zum wettbewerbsfähigsten und dynamischsten wissensbasierten Wirtschaftsraum der Welt zu machen. Gute naturwissenschaftlich-technische Ausbildung ist dazu ein Schlüssel.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Pressestelle
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
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