Pressemitteilung | IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
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Erste Tarifrunde für das Bauhauptgewerbe / Tarifverhandlungen am Bau ohne Ergebnis vertagt

(Berlin) - Die Tarifverhandlungen des Bauhauptgewerbes sind am Freitag (4. März 2011) ohne Ergebnis vertagt worden. Am Abend trennten sich die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) und die beiden Arbeitgeberverbände, Hauptverband der Deutschen Bauindustrie (HDB) und der Zentralverband des Deutschen Baugewerbes (ZDB) nach intensiven Verhandlungen.

"Erwartungsgemäß haben die Arbeitgeber kein Angebot für eine prozentuale Lohnerhöhung gemacht", sagte IG BAU-Verhandlungsführer Dietmar Schäfers. "Die Beschäftigten tragen mit ihrer Arbeit zu der guten Entwicklung in der Branche bei. Und sie erwarten zu Recht, dass sich ihre Leistung auch in ihren Portemonnaies bemerkbar macht."

Die IG BAU fordert für die rund 700 000 Arbeitnehmer am Bau 5,9 Prozent mehr Lohn, Gehalt und Ausbildungsvergütung sowie die Anhebung der Mindestlöhne in gleicher Höhe. Zudem muss es weitere Schritte in Richtung Angleichung des Ost- an den Westlohn geben.

Neben der Lohnforderung und der Erhöhung der Mindestlöhne wurde die Frage, wie sich der Lohnabstand zwischen alten und neuen Bundesländern verringern lässt, eingehend diskutiert. "Das Ziel ist auf beiden Seiten ähnlich", stellte IG BAU-Vize Schäfers fest. "Die Vorstellungen, wie man es erreicht, gehen jedoch auseinander."

Die Verhandlungen werden am 24. März 2011 in Berlin fortgesetzt.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand Jörg Herpich, Leiter, Öffentlichkeitsarbeit und Kommunikation Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800

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