Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Erste Verhandlungen für Zeitungsjournalisten ver.di fordert 7,5 Prozent / Arbeitgeber machen kein Angebot

(Berlin) - In der ersten Verhandlungsrunde für etwa 15.000 Zeitungsredakteure in Düsseldorf hat die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di von den Verlegern im Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV) eine Erhöhung der Gehälter um 7,5 Prozent und die Einbeziehung der Online-Redakteure in den Gehaltstarifvertrag gefordert. Für den Honorartarifvertrag für freie Journalisten werden ebenfalls Erhöhungen um 7,5 Prozent gefordert. Der Verlegerverband BDZV unterbreitete kein Angebot. Die Verhandlungen wurden nach vier Stunden Dauer auf den 4. September vertagt.

"Ein zeitgemäßer Tarifabschluss bezieht Onliner mit ein und bringt ordentliche Tariferhöhungen auch für die Honorare für Freie - unser Maßstab heißt 7,5 Prozent", erklärte ver.di-Verhandlungsführer Matthias von Fintel. "Die Verzögerungstaktik der Verleger ist ärgerlich und wird in den Redaktionen zu Recht als Provokation wahrgenommen."

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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