Pressemitteilung | Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA)
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Erste Verhandlungsrunde endet ohne Annäherung / VKA-Präsident fordert Bewegung bei Thema Arbeitszeit und Leistungsbezahlung

(Potsdam) - Auftakt für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst der Kommunen und des Bundes. Zu den Gesprächen in Potsdam sagte der Präsident der VKA, Dr. Thomas Böhle:

„Wir liegen in den Positionen noch weit auseinander. Die Vorstellungen der Gewerkschaften sind und bleiben überzogen, insbesondere der geforderte Mindestbetrag von 200 Euro. Er ließe das Entgelt in den unteren und mittleren Entgeltgruppen um bis zu 15 Prozent steigen und provoziert Privatisierung und Personalabbau. Für uns sind die Themen angemessene Entgeltsteigerung, Verlängerung der Arbeitszeit auf bundeseinheitlich 40 Stunden und der Ausbau der Leistungsbezahlung von zentraler Bedeutung. Vor allem die Leistungsbezahlung ist ein Kernthema bei der Reform des öffentlichen Tarifrechts. Dieses Instrument muss ausgebaut werden, um den öffentlichen Dienst weiter zu modernisieren.“

Die Ziele der kommunalen Arbeitgeber hat die VKA, die für rund zwei Millionen Tarifbeschäftigte verhandelt, bereits in einem Zehn-Punkte-Papier VKA deutlich gemacht. Die nächste Verhandlungsrunde findet am 24. Januar 2008 in Potsdam statt.

Quelle und Kontaktadresse:
Vereinigung der kommunalen Arbeitgeberverbände (VKA) Pressestelle Allerheiligentor 2-4, 60311 Frankfurt Telefon: (069) 920047-50, Telefax: (069) 920047-99

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