Pressemitteilung | ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
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Erste Warnstreiks in Verlagen für 7,5 Prozent mehr Geld

(Berlin) - Die Deutsche Journalistinnen- und Journalisten-Union (dju) in ver.di hat für den heutigen 1. August 2008 zu Warnstreiks und Protestaktionen in Bayern und Baden-Württemberg aufgerufen, um Bewegung in die Tarifrunde für Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen zu bringen. An den Aktionen beteiligen sich Journalistinnen und Journalisten aus rund 30 Redaktionen. Schwerpunkte sind München und Stuttgart, wo sich Beschäftigte aus den verschiedenen Zeitungs- und Zeitschriften-Verlagen zum gemeinsamen Protest treffen. Weitere Aktionen finden in Kiel, Oldenburg, Nürnberg und in zahlreichen Standorten von Regionalzeitungen statt.

Die dju in ver.di fordert eine 7,5-prozentige Tariferhöhung für Gehalt und Honorare sowie die Einbeziehung von Onlineredakteuren in die Gehaltstarifverträge.

Bisher haben die Verlegerverbände in der jeweils ersten Verhandlungsrunde, mit dem Verband Deutscher Zeitschriftenverleger
(VDZ) am 4. Juli und mit dem Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger
(BDZV) am 25. Juli, kein Verhandlungsangebot vorgelegt.

"Es ist enttäuschend, dass die Verleger bisher noch nicht einmal Angebote zu Tariferhöhungen gemacht haben, obwohl wir bereits seit April unsere Forderungen übermittelt haben. Ein Spiel auf Zeit werden wir nicht dulden. Die Kolleginnen und Kollegen aus den Redaktionen machen mit ihren Aktionen gleich am ersten Tag nach Auslaufen der Friedenspflicht deutlich, wie ernst es ihnen mit der Tarifforderung ist", erklärte Matthias von Fintel, ver.di-Tarifsekretär für den Bereich Medien.

Quelle und Kontaktadresse:
ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft e.V., Bundesvorstand Harald Reutter, Pressesprecher Paula-Thiede-Ufer 10, 10179 Berlin Telefon: (030) 69560, Telefax: (030) 69563956

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