Essgewohnheiten tolerieren
(Hamburg) - Die Zahl derjenigen, die sich aus unterschiedlichen Gründen - etwa Tierwohl, Klimawandel, Gesundheit - intensiv mit Ernährungsfragen beschäftigen, ist in letzter Zeit stetig und deutlich gestiegen. Das Resultat: Es gibt immer mehr Menschen, die spezielle Essgewohnheiten haben. Im "Gleichschritt" damit hat sich auch die Menge derer vergrößert, die Andersdenkende - in diesem Fall: anders Essende - "missionieren" wollen. Das kann gemeinsame Speise-Erlebnisse empfindlich stören und zu unproduktivem Streit bis gar zur Entfremdung führen.
Deshalb wird es immer wichtiger, an die Toleranz aller zu appellieren und zur gegenseitigen Rücksichtnahme zu animieren. Ganz gleich, für welches Ernährungsmodell sich ein Mensch entschieden hat: Drei Tipps können für eine friedliche "Ko-Existenz" hilfreich sein.
Erstens: Gastgebende sorgen stets dafür, dass bei einem von ihnen ausgesuchten Essen Austauschgerichte zur Verfügung stehen, was in der Gastronomie durch frühzeitige Absprachen mit den dort Zuständigen einfach zu organisieren ist. Handelt es sich um ein À-la-carte-Essen - jeder Gast bestellt individuell -, sollte bei der Auswahl eines Restaurants darauf geachtet werden, dass alle Eingeladenen ihren Essgewohnheiten entsprechend etwas im dortigen Speisenangebot finden. Bitten Sie in die eigenen vier Wände, empfiehlt es sich, die Gäste schon mit dem Aussprechen der Einladung zu fragen, ob es Gerichte gibt, die sie ablehnen.
Zweitens: Werden in Gesellschaft bestimmte Vorlieben oder Abneigungen beim Essen offenbar - etwa durch das Servieren eines Austauschgerichts in einem Menü -, ist Folgendes angezeigt, weil rücksichtsvoll: Der totale Verzicht auf jegliche Nachfrage sowie ein Gespräch oder gar eine längere Diskussion darüber, sofern das Thema nicht von der betreffenden Person selbst angefangen wird.
Drittens: Jeglicher Überredungsversuch, doch wenigstens einmal etwas von dem abgelehnten Gericht zu probieren, unterbleibt ebenso wie ein "Bekehrungsversuch" zu den eigenen Speisevorlieben.
Das gilt übrigens auch bei Getränken, etwa, wenn Alkohol abgelehnt wird, sowie mit Blick auf Nahrungsmittel-Unverträglichkeiten. Wer diese Tipps beachtet, zeigt den Mitmenschen die notwendige Höflichkeit und Wertschätzung.
Quelle und Kontaktadresse:
Wirtschaftsverband Deutscher Tanzschulunternehmen e.V. (WDTU), Kerstin Bunkenburg, Geschäftsführer(in) Service-GmbH, Weidestr. 120 B, 22083 Hamburg, Telefon: 040 500582-0
Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von Facebook. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr InformationenSie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von X. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.
Mehr Informationen



