EU-Dienstleistungsrichtlinie trägt bei zu Marktöffnung und Bürokratie abbau
(Frankfurt am Main) Der ZVEI sieht in der EU-Dienstleistungsrichtlinie in ihrem jetzigen Entwurf einen wichtigen Schritt zur weiteren Liberalisierung des Binnenmarktes und damit zu mehr Wachstum und Beschäftigung in der EU. Insbesondere der Mittelstand wird von der Richtlinie profitieren, wenn dadurch bürokratische Hürden, wie zusätzliche Registrierungen und Genehmigungen, abgebaut werden. So ist es beispielsweise für die Elektroindustrie inakzeptabel, dass heute Servicetechniker, wenn sie in Frankreich eine Wartung ausführen, eine Woche im Voraus angemeldet werden müssen", erläutert Prof. Dr. Edward G. Krubasik, Präsident des ZVEI - Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie. Gleiches gelte für andere Branchen, wenn z. B. Handwerker in den Niederlanden ihr Werkzeug in einem dort zugelassenen Fahrzeug transportieren müssen. Und das obwohl der EU-Vertrag eine Niederlassungs- und Dienstleistungsfreiheit garantierten soll. Die Mitgliedstaaten müssen im Zuge der Umsetzung der Richtlinie nun endlich Dienstleistern aus anderen EU-Ländern freien Marktzugang gewähren, sagt Krubasik.
"Wir erwarten europaweit eine Belebung bei grenzüberschreitenden Dienstleistungen und die Schaffung von 600.000 neuen Arbeitsplätzen infolge der Dienstleistungsrichtlinie und einen Anstieg der grenzüberschreitenden Investitionen um 30 Prozent. Und das kommt allen zugute," betont Krubasik.
Quelle und Kontaktadresse:
Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e.V. (ZVEI)
Christian Mannigel, Leiter, Presse- u. Öffentlichkeitsarbeit
Stresemannallee 19, 60596 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 6302-0, Telefax: (069) 6302-317
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