Pressemitteilung |

EuGH-Urteil gefährdet auch ambulante Versorgung

(Köln) – Das Urteil des Europäischen Gerichtshofes zu den Bereitschaftsdiensten von Klinikärzten wird gravierende Auswirkungen auf den Bereich der niedergelassenen Ärzte haben.

„Die rund 15.000 zusätzlich zu schaffenden Stellen in den Krankenhäusern gehen zu Lasten der ambulanten Versorgung und werden die Situation dort verschärfen“, stellt der Stellvertretende Bundesvorsitzende des NAV-Virchow-Bundes, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands, Dr. Hans-Martin Hübner fest.

Der bislang aus den Klinikärzten rekrutierte Nachwuchs an niedergelassenen Ärzten werde nicht mehr oder nur noch eingeschränkt in den ambulanten Bereich wechseln. Ältere niedergelassene Ärzte fänden keine geeigneten Nachfolger mehr. Dadurch verschärfe sich die ambulante Versorgungssituation verstärkt in den östlichen Bundesländern und auf dem Lande zusehens, so Dr. Hübner weiter.

Quelle und Kontaktadresse:
NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V., Bundesgeschäftsstelle Belfortstr. 9, 50668 Köln Telefon: 0221/9730050, Telefax: 0221/7391239

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