Pressemitteilung | (iGZ) Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V.

Europäische Vorbilder zeigen: Enormes Wachstumspotenzial durch Zeitarbeit

(Münster) - „Wer die aktuelle Situation auf dem deutschen Arbeitsmarkt entschärfen möchte, der muss die Möglichkeiten der Zeitarbeit intensiver nutzen.“ – Darauf weist angesichts der Vorlage der Februar-Arbeitsmarktzahlen der Bundesvorsitzende des Interessenverbandes Deutscher Zeitarbeitsunternehmen (iGZ), Bert Dijkhuizen, hin. Die Zeitarbeit verfüge in Deutschland über ein enormes Wachstumspotenzial. Während in der Bundesrepublik nur 1,1 Prozent aller sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisse auf die Zeitarbeit entfallen, liegen diese Werte etwa in den Niederlanden (4,5 Prozent) oder in Großbritannien (4,9 Prozent) deutlich höher.

Zeitarbeit, so Dijkhuizen, sei eine flexible Antwort auf die Herausforderungen, die es angesichts der Rekordarbeitslosigkeit in der Bundesrepublik zu bewältigen gelte. Angebotsspitzen oder Personalengpässe könnten auf diesem Wege beweglich aufgefangen werden: „Zeitarbeit kann eine interessante Alternative zu teuren Überstunden in den Betrieben darstellen und zudem neue Arbeitsplätze schaffen“, so der iGZ-Bundesvorsitzende. Interessanter Effekt für die Arbeitnehmer: Etwa 30 Prozent der Zeitarbeitnehmer bleiben im Kundenbetrieb „kleben“. Und auch hier liegt Deutschland verglichen mit anderen europäischen Staaten am unteren Rand: In Frankreich liegt diese Quote bei 46 Prozent, in den Niederlanden gar bei 53 Prozent.

Wichtig ist für den iGZ auch, dass Zeitarbeit noch mehr als bisher auch zur Arbeitsplatzsicherheit beitragen könne, wenn es weitere rechtliche und organisatorische Deregulierungen nach dem Vorbild der europäischen Nachbarstaaten gebe: „Die Reform des Arbeitnehmerüberlassungsgesetzes kann in diesem Sinne nur ein erster Schritt gewesen sein“, betont Bert Dijkhuizen.

Vor dem Hintergrund dieser Werte steht der iGZ-Bundeskongress am 17. März in Köln unter dem Motto: „Zeitarbeit grenzenlos“. Festredner Lothar Späth wird sich mit dem Thema „Europa – lernen von den Nachbarn“ beschäftigen.

Quelle und Kontaktadresse:
iGZ Interessenverband Deutscher Zeitarbeitsunternehmen e.V. Hüfferstr. 9-10, 48149 Münster Telefon: 0251/9811217, Telefax: 0251/9811229

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