Fahranfänger nur noch nüchtern hinters Steuer
(Stuttgart) - Der ACE Auto Club Europa hat das für Fahranfänger geplante Alkoholverbot grundsätzlich begrüßt.
Zu erwarten sei ein weiterer Rückgang der durch Alkohol bedingten Unfälle. "Es erscheint uns aber nicht ganz plausibel, wenn nach Ablauf der zweijährigen Probezeit die Leute im Rahmen der 0,5 Promille-Grenze wieder trinken dürfen", kritisierte ein ACE-Sprecher am Dienstag in Stuttgart. Nach seinen Angaben ist jeder vierte Unfalltote zwischen 18 und 25 Jahre alt. Das Risiko bei einem Unfall ums Leben zu kommen sei in dieser Altersgruppe etwa vier Mal so hoch wie bei den übrigen Verkehrsteilnehmern. Dabei spiele Enthemmung durch Alkohol, Risikobereitschaft und Unerfahrenheit eine besonders große Rolle. Laut ACE sieht die geplante Novellierung des Straßenverkehrsgesetzes für Fahranfänger vor, dass sie sich bis auf eine so genannte Geringfügigkeitsgrenze von 0,1 Promille nur noch vollkommen nüchtern hinters Steuer setzen dürfen.
Der Gesetzgeber will nach Informationen des Clubs nicht nur den Kampf gegen Alkoholmissbrauch im Straßenverkehr verstärkt fortsetzen. Auf den Index gesetzt werden sollen auch Aufputschmittel beziehungsweise Amphetamine. Sie werden voraussichtlich in die Liste der berauschenden Mittel und Substanzen in das Straßenverkehrsgesetz aufgenommen.
Aus einer vom ACE geförderten Jugendstudie zum "Fahren ohne Alkohol und Drogen" (Institut für Verkehr und Umwelt, IVU), geht hervor, dass 24 Prozent der jugendlichen Kraftfahrer den Umgang mit Haschisch als unbedenklich einschätzen. 28 Prozent der jungen Kraftfahrer plädieren dafür, weiche Drogen zu legalisieren. Immerhin noch neun Prozent der jungen Leute hätten nichts gegen einen kontrollierten Umgang mit Ecstasy einzuwenden.
Quelle und Kontaktadresse:
ACE Auto Club Europa e.V.
Pressestelle
Schmidener Str. 233, 70374 Stuttgart
Telefon: (0711) 53030, Telefax: (0711) 5303168
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