Pressemitteilung | Verband medizinischer Fachberufe e.V. (VMF)
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Falls Arzthelferinnen eine Einzelgewerkschaft bilden...

() - Mit Bezug auf eine Meldung, die seit Anfang der Woche in zahlreichen Medien veröffentlicht wurde, möchten wir folgendes richtig stellen. In der Meldungen ist u.a. folgender Abschnitt enthalten:

Das Institut der Deutschen Wirtschaft in Köln (IW) hält die Gründung weiterer Spartengewerkschaften angesichts des Erfolgs der GDL für möglich. "Es kann durchaus sein, dass sich in Zukunft auch Krankenschwestern, Arzthelferinnen oder Feuerwehrleute in einer Einzelgewerkschaft organisieren, um ihre Forderungen durchzusetzen", sagte IW-Tarifexperte Hagen Lesch der "Thüringer Allgemeinen".

Das bedarf folgender Richtigstellungen:

1. Haben Arzthelferinnen bereits 1963 eine eigene Gewerkschaft gegründet: Den Berufsverband der Arzthelferinnen, der 1969 den ersten Tarifvertrag für Arzthelferinnen abgeschlossen hat. Seit 1980 vertritt dieser Verband auch die Interessen der Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen und schließt für diese ebenfalls Tarifverträge ab.

Durch die neuen Ausbildungsordnungen, die 2001 bzw. 2006 in Kraft traten und neue Berufsbezeichnungen mit sich brachten, wurde eine Namensänderung in "Verband medizinischer Fachberufe" notwendig. Nach wie vor bleiben wir aber die Gewerkschaft für Mitarbeiterinnen in Arzt-, Zahnarzt- und Tierarztpraxen.

Im Übrigen hat der Verband medizinischer Fachberufe e.V. an diesem Samstag (13. Januar 2008) seinen 45. Geburtstag gefeiert. Persönlich bei der Festveranstaltung anwesend war u.a. der Präsident der Bundesärztekammer Prof. Jörg-Dietrich Hoppe.

Sie können sich gern weiter über unseren Verband auf unserer Website
informieren: www.vmf-online.de. Dort finden Sie übrigens auch drei Grußworte aus Bundesministerien anlässlich unseres Jubiläums.

2. Ist diese Tatsache auch Dr. Hagen Lesch bekannt. Er hat dem Verband gegenüber erklärt, dass er dem Redakteur sogar gesagt hat, dass die Arzthelferinnen bereits eine eigene Berufsgewerkschaft haben.

Es wäre also angemessen, diese Falschaussagen zu korrigieren.

Quelle und Kontaktadresse:
Verband medizinischer Fachberufe e.V. Pressestelle Bissenkamp 12-16, 44135 Dortmund Telefon: (0231) 5569590, Telefax: (0231) 553559

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