fiberdays 26: Klare Mehrheit für Wettbewerb im Telekommunikationsmarkt
(Frankfurt am Main) - Wenn es um schnelles Internet geht, spricht sich eine klare Mehrheit in Bevölkerung und Mittelstand für Anbietervielfalt und Wettbewerb aus. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey im Auftrag des Bundesverbands Breitbandkommunikation (BREKO) anlässlich des heutigen Starts der fiberdays 26. Die politische Botschaft ist eindeutig: Wer verbraucherfreundliche Angebote und Investitionen in den Glasfaserausbau will, muss neben Investitionsanreizen auch fairen Wettbewerb sicherstellen und eine Re-Monopolisierung verhindern. Wie dies gelingen kann, diskutieren führende Köpfe aus Telekommunikationsbranche, Politik und Verwaltung heute und morgen unter der Schirmherrschaft der hessischen Digitalministerin Prof. Dr. Kristina Sinemus auf den fiberdays 26 in der Messe Frankfurt.
Wettbewerb hat Rückhalt in Bevölkerung und Wirtschaft
65 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher bewerten die Entwicklung vom früheren Telekom-Monopol hin zum Wettbewerb vieler Internetanbieter positiv; nur 16 Prozent sehen sie negativ. Im Mittelstand fällt die Zustimmung mit 69 Prozent sogar noch höher aus. Als wichtigste Vorteile des Wettbewerbs nennen die Befragten vor allem niedrigere Preise, mehr Tarifauswahl, flexiblere Verträge, höhere Leistung und besseren Service.
BREKO: Wettbewerb bleibt Treiber des Glasfaserausbaus
„Verbraucherinnen und Verbraucher ebenso wie der deutsche Mittelstand wollen Wettbewerb. Zu Recht: Die Wettbewerber waren in den vergangenen Jahren Garant für Angebotsvielfalt und die treibende Kraft des Glasfaserausbaus in Deutschland – und wollen das auch zukünftig sein, betont BREKO-Präsident Norbert Westfal bei der Eröffnung der fiberdays 26. „Ein schneller Glasfaserausbau in Deutschland gelingt nur, wenn alle investierenden Unternehmen sich auf faire und stabile Rahmenbedingungen verlassen können.“
Die Ergebnisse der Umfrage unterstreichen: Wettbewerb ist kein Nebenaspekt der Telekommunikationspolitik, sondern zentrale Voraussetzung für den Aufbau einer zukunftsfähigen digitalen Infrastruktur.
2026 ist ein Jahr regulatorischer Grundsatzentscheidungen
Auf europäischer und nationaler Ebene wird aktuell gleich an mehreren zentralen regulatorischen Weichenstellungen parallel gearbeitet: der Digital Networks Act (DNA) der EU, erhebliche Änderungen am Telekommunikationsgesetz, Regelungen für den Technologiewechsel von DSL- auf Glasfasernetze und die von der Bundesnetzagentur angestoßene Diskussion über eine regional unterschiedliche Regulierung im Festnetzmarkt.
Dazu erklärt BREKO-Geschäftsführer Dr. Stephan Albers: „Derzeit sind so viele regulatorische Neuerungen in Arbeit wie seit der Liberalisierung des Telekommunikationsmarktes nicht mehr. All diese Vorhaben zeigen in ihrer Dichte auch die Versäumnisse von Politik und Regulierung der vergangenen Jahre. Jetzt müssen zügig die richtigen Entscheidungen getroffen werden: Echte Investitionsanreize und eine klare Absage an Bestrebungen nach einer Re-Monopolisierung, um den Digitalstandort Deutschland und die Wettbewerbsfähigkeit Europas nachhaltig zu stärken.“
fiberdays sind zentrales Forum für Austausch und Kooperation
Zur Messeeröffnung betont die hessische Digitalministerin und Schirmherrin der fiberdays 26, Prof. Dr. Kristina Sinemus, die Wichtigkeit der Zusammenarbeit von Wirtschaft und Politik: „Die fiberdays zählen zu den bedeutendsten Veranstaltungen in der Telekommunikationsbranche und zeigen, welche Schlüsselrolle Verbände wie der BREKO spielen. Denn sie vernetzen Akteure, kanalisieren Interessen der Mitgliedsunternehmen und stehen für fachlichen Austausch bereit, um uns seitens der Politik ein möglichst breites Meinungsbild und damit die bestmögliche Grundlage für Entscheidungen zu verschaffen. Dies ist in der aktuellen Transformationsphase von besonderer Bedeutung. Denn wir müssen gemeinsam an einem Tisch Lösungen entwickeln, statt nebeneinanderher zu arbeiten.“
Quelle und Kontaktadresse:
Bundesverband Breitbandkommunikation e.V. (BREKO) - Hauptgeschäftsstelle, Matthias Schuchard, Referent(in) Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Menuhinstr. 6, 53113 Bonn, Telefon: 0228 24999-70
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