Finanzausgleich: Bremen kann Zahlerland werden / Wirtschaftsstrukturpolitik: Bremen soll noch stärker auf Privatinitiative setzen
(Bremen) - Das aktuelle Finanzausgleichssystem sei insgesamt anreiz- und wachstumsfeindlich. Bei stärkerer Wirtschaftskraft-Orientierung sei das Bundesland Bremen Zahlerland. Zu diesem Ergebnis kommt der Kölner Finanzwissenschaftler Professor Dr. Wolfgang Kitterer in einer Untersuchung, die heute (23. März 2007) im Rahmen eines Pressegesprächs in der Handelskammer Bremen vorgestellt wurde. Der Direktor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), Professor Dr. Thomas Straubhaar, ergänzt: Ich teile die Forderung, das Finanzverteilungssystem in Deutschland endlich leistungsorientiert auszugestalten." Dabei müsse Bremen noch stärker auf Privatengagement setzen.
Hintergrund der Untersuchungen ist ein "Programm zur dauerhaften Sicherung der Selbstständigkeit des Landes Bremen". Dieses haben die Sparkasse Bremen AG, die swb AG, die Beteiligungs-GmbH für das BAW und die Sparkasse Bremerhaven in Auftrag gegeben. Auftragnehmer sind das HWWI, Prof. Dr. Kitterer (Universität zu Köln) und das BAW Institut für regionale Wirtschaftsforschung GmbH in Bremen. Das Projekt läuft seit Juni 2006 über zwei Jahre und ist in einzelne Bausteine untergliedert: Eine "Bestandsaufnahme Struktur und Standort" (BAW / HWWI), die die Basis bildet für ein "Wirtschaftsstrukturprogramm Bremen/Bremerhaven" (BAW / HWWI), das Gutachten "Stadtstaatengerechte Finanzreform" (Prof. Kitterer) und eine Untersuchung zum Thema "Überregionale Kooperation" mit dem Schwerpunkt Metropolregion / Innovationszone Nordwest-Deutschland (BAW / HWWI).
Quelle und Kontaktadresse:
Handelskammer Bremen
Dr. Stefan Offenhäuser, Referent, Public Relations
Am Markt 13, 28195 Bremen
Telefon: (0421) 36370, Telefax: (0421) 3637299
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