Förderung der Altersvorsorge per Wohn-Riester besser als nichts
(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) begrüßt die Einbeziehung von Wohneigentum in die sog. Riester-Förderung. Das Kabinett hatte am Dienstag, 8. April, die staatliche Förderung des Erwerbs von Immobilien zu Zwecken der Altersvorsorge beschlossen und damit nach langem Ringen eine Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag erfüllt. Danach dürfen Sparverträge für die Riester-Rente künftig komplett für den Bau oder den Kauf von Wohneigentum genutzt werden. Das sog. Eigenheimrentengesetz tritt allerdings nicht - wie ursprünglich vereinbart - ab Januar 2007 in Kraft, sondern gilt rückwirkend zum 1. Januar 2008.
Jedem muss klar sein, dass dies keine Kompensation der Eigenheimzulage darstellt. Aber es ist richtig, private Vorsorge auch dann staatlich zu fördern, wenn es sich nicht um eine Rentenversicherung sondern eine Immobilie handelt, sagt IG BAU-Vorsitzender Klaus Wiesehügel.
Die IG BAU hat gemeinsam mit über 20 Verbänden der Wohnungswirtschaft den Gesetzesentwurf begleitet. Die Anregung, auch vermietetes Wohneigentum in die Förderung zu nehmen, blieb unberücksichtigt, ebenso Defizite bei den beabsichtigten Steuernachlässen. Wir erhoffen uns mittelfristig einige Impulse für den Wohnungsbau, sagt IG-BAU-Chef Klaus Wiesehügel.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Pressesprecherin
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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