Pressemitteilung | IG BAU - Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt
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Forstwirtschaft / Lohnabschluss in Hessen über Köpfe der Tarifpartner hinweg?

(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) reagiert empört auf Pläne der hessischen Landesregierung, die Löhne im öffentlichen Dienst per Gesetz festzulegen. Der hessische Innenminister Bouffier hatte vergangene Woche (13./19. 2007) für Arbeiter und Angestellte im öffentlichen Dienst zum 1. April 2008 eine Lohnerhöhung von 2,4 Prozent angekündigt. Betroffen hiervon sind u.a. die 1360 Beschäftigten in der hessischen Forstwirtschaft.

„Das ist ein Eingriff in die Tarifautonomie und damit rechtswidrig. Wir fordern die Landesregierung auf, von diesen Plänen wieder abzurücken“, sagt IG BAU- Vorstandsmitglied Bärbel Feltrini zuständig für die Forstwirtschaft.

In den übrigen Bundesländern haben sich die Tarifvertragsparteien auf 2,9 Prozent mehr Lohn und Gehalt geeinigt. Wenn das hessische Beispiel Schule mache, sähe es bald für den gesamten öffentlichen Dienst düster aus, sagte Feltrini. Arbeiter und Angestellte würden dem Diktat des Arbeitgebers unterworfen.

„Wir fordern das Land Hessen auf, in den Arbeitgeberverband zurückzukehren und die Gespräche fortzusetzen“, sagt die Gewerkschafterin. Die Sondierungsgespräche zur erneuten Tarifbindung des Landes Hessen waren am 10. August 2007 gescheitert.

Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand Sigrun Heil, Leiterin, Pressestelle Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800

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