Forstwirtschaft / Nachhaltige Waldbewirtschaftung als Beitrag zum Klimaschutz
(Frankfurt am Main) - Die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU) befürwortet eine nachhaltige und naturverträgliche Waldbewirtschaftung. Holznutzung ist Waldpflege. Eine Nachhaltige Waldwirtschaft beinhaltet beides: die Wahrnehmung naturschutzfachlicher Aufgaben und die Berücksichtigung sozialer Belange der Beschäftigten, sagt Bärbel Feltrini, Vorstandsmitglied der IG BAU. Beides sei für viele Waldbesitzer nicht selbstverständlich.
Nachhaltigkeit beinhalte auch soziale Nachhaltigkeit, d.h. den Arbeitsschutz und die Umsetzung von Unfallverhütungsvorschriften im Besonderen. Hier bestehe vor allem in Wäldern im Privatbesitz Nachholbedarf. Zahlreiche Unfälle bei der Waldarbeit belegen dies.
Der zunehmende Anteil an Naturschutzflächen im Wald sei als Ausdruck der Biodiversität zu begrüßen. Die IG BAU unterstützt die Biodiversitätsstrategie der Bundesregierung und fordert in den öffentlichen Wäldern eine beispielhafte Umsetzung dieser Maßnahmen. Erst im Zusammenspiel von sozialer und ökologischer Verantwortung wird bei der Bewirtschaftung der Wälder Nachhaltigkeit erzielt, formuliert Bärbel Feltrini ihren Appell an die Waldbesitzer.
Forst- und Holzwirtschaft tragen zum Klimaschutz bei. Bäume nehmen während ihres Wachstums Kohlendioxid (CO2) aus der Luft aus und speichern den Kohlenstoff in ihrem Holz. Sie sind somit in der Lage CO2 zu binden. Insbesondere die zuwachskräftigen Wirtschaftswälder nehmen deshalb eine wichtige Rolle als dauerhafte CO2-Senker ein.
Quelle und Kontaktadresse:
Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt (IG BAU), Bundesvorstand
Sigrun Heil, Pressesprecherin
Olof-Palme-Str. 19, 60439 Frankfurt am Main
Telefon: (069) 95737-0, Telefax: (069) 95737-800
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