Frühjahrsputz: Fünf Tipps zur richtigen Pflege von Holzböden
(Bad Honnef) - Wenn der Frühjahrsputz ansteht, lohnt es sich auch dem Parkettboden etwas Aufmerksamkeit zu schenken. Eine regelmäßige Reinigung und die richtige Pflege tragen entscheidend dazu bei, dass der Holzboden über Jahrzehnte hinweg schön bleibt. Der Verband der Deutschen Parkettindustrie (vdp) erklärt in fünf Schritten, wie der Frühjahrsputz bei Parkett funktioniert.
Schritt 1: Erst Saugen
Bevor es an die eigentliche Pflege geht, muss der grobe Schmutz beseitigt werden. Saugen Sie den Parkettboden am besten mit einem Staubsauber ab. Benutzen Sie dabei unbedingt einen Bürstenaufsatz oder fahren Sie die Bürsten an der Düse aus, um Staub, Steinchen und andere Partikel schonend von der Oberfläche zu entfernen.
Schritt 2: Nebelfeucht Wischen
Parkett mag es nicht zu nass. Deshalb sollte der Boden mit einem gut ausgewrungenen Wischmopp abgewischt werden. Dem Wischwasser kann dabei ein geeignetes Pflegemittel beigegeben werden, um dem Parkett eine extra Schutzschicht zu geben. Ob mit oder ohne Pflegemittel: Beim Wischen ist „nebelfeucht“ das Stichwort – stehende Wasserlachen sind zu vermeiden.
Schritt 3: Parkett neu ölen
Ist Ihr Parkett beim Einbau geölt und nicht versiegelt worden, ist der Frühjahrsputz die beste Gelegenheit, dem Boden neuen Glanz zu geben. Dabei hilft eine Auffrischung mit Pflegeöl, das dünn aufgetragen wird und dem Holz wieder neuen Glanz verleiht. So bleiben die Poren des Holzes offen, sodass es weiterhin zur Regulierung des Raumklimas beitragen kann. Michael Schmid, Vorsitzender des vdp rät: „Wer sich das Ölen selbst nicht zutraut, kann sich an einen örtlichen Parkettleger wenden.“
Schritt 4: Kleine Schäden ausbessern
Im Alltag lassen sich kleine Kratzer oder Druckstellen kaum vermeiden. Kleinere Schäden kann man mit Reparatursets aus dem Fachhandel ausbessern, etwa mit farblich passenden Wachsstiften. Dunkle Striche von Schuhen auf dem Holz lassen sich übrigens einfach mit einem Radiergummi wegradieren.
Schritt 5: Parkett bei Bedarf renovieren
Ein großer Vorteil von Parkett: Ist der Boden nach vielen Jahren des Gebrauches matt oder zerkratzt geworden, muss er nicht ausgewechselt werden. Er kann mindestens abgeschliffen und mit einem neuen Finish versehen werden. Das lässt auch Raum für einen neuen Stil. Hat man den Boden vorher versiegelt weil man vielleicht Kleinkinder zu Hause hatte, kann jetzt eine farbig geölte Oberfläche in Betracht kommen. Gerne berät Sie dazu der örtliche Parkettleger.
Quelle und Kontaktadresse:
Verband der Deutschen Parkettindustrie e.V. (vdp), Flutgraben 2, 53604 Bad Honnef, Telefon: 02224 93770
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