Pressemitteilung | Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V. (FVDZ) - Hauptstadtbüro
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FVDZ unterstützt Bundestags-Petition gegen Gesundheitsfonds Zahnärzte halten Gesundheitsfonds für "Instrument zentralistischer Staatsmedizin"

(Berlin) - "Je mehr sich anschließen, desto erfolgreicher wird unser Protest gegen den unsinnigen Gesundheitsfonds", sagte Dr. Karl-Heinz Sundmacher, Bundesvorsitzender des Freien Verbandes Deutscher Zahnärzte (FVDZ) gestern (12. Februar 2008) in Berlin. Er forderte alle Zahnärzte und Ärzte auf, sich der Petition anzuschließen. Ausdrücklich wandte er sich aber auch an alle im medizinischen Sektor Beschäftigten und Patienten – die letztendlich die Hauptleidtragenden des Gesundheitsfonds sein werden. Ein Hausarzt aus Ingolstadt hat die Petition gegen die Einführung des Gesundheitsfonds im Bundestag eingereicht. Der Gesundheitsfonds greife tief in die Bürger- und Patientenrechte sowie die bestehenden Versorgungsstrukturen der Kostenträger und der Leistungserbringer ein, so Sundmacher. In der Petition heißt es: "Die Zerschlagung von effizienten und historischen Gesundheitsstrukturen wie freier Zugang aller Patienten zu ihren Ärzten, die gewollte Zerstörung von inhabergeführten Apotheken, die Beendigung der freiberuflichen Verantwortung des einzelnen Haus- und Facharztes seinem Patienten gegenüber, die Zerstörung der Patientensouveränität durch aus dem angelsächsischen Raum ausgeliehenen und dort jetzt schon veralteten Konzepten als auch die Zerstörung der wohnortnahen ambulanten und klinischen Versorgung sind abzulehnen. "Der Gesundheitsfonds, so Sundmacher, "bedeute gleichzeitig den Aufbau einer völlig unangemessenen Kontrollbürokratie". Er müsse daher vehement abgelehnt werden, denn er sei ein "Instrument zentralistischer Staatsmedizin", wie es auch in der Petition formuliert wird. Die Petition, so der FVDZ-Bundesvorsitzende "ist ein Weg, den verantwortlichen Politikern unseren Unmut über die zunehmende Zentralisierung und Gleichmacherei im Gesundheitswesen direkt zu verdeutlichen und aufzuzeigen, dass der Widerstand groß ist". Einträge als Unterstützer der Petition sind möglich über die Homepage des FVDZ, www.fvdz.de.

Quelle und Kontaktadresse:
Freier Verband Deutscher Zahnärzte e.V., Hauptstadtbüro Dr. Birgit Weichmann Weichmann, Pressesprecherin Auguststr. 28, 10117 Berlin Telefon: (030) 243427-0, Telefax: (030) 243427-67

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